Wieder einmal konnten die Spieler von Pia Schledorn in der Ferne nicht siegen.

Uerdingen. Für die Wasserballer des SV Bayer Uerdingen geht es am Samstag (16.30 Uhr, Traglufthalle am Waldsee) um alles oder nichts. Das erste Spiel der "Best-of-three"-Serie um den dritten Platz in der Deutschen Meisterschaft gegen den SSV Esslingen hat das Team von Pia Schledorn am Mittwochabend mit 8:10 verloren.

Damit führt Esslingen in der Serie mit 1:0 und kann sich schon am Samstag mit einen Sieg die Bronzemedaille sichern. Doch der SV Bayer will mit seiner Heimstärke dagegen halten und hat schon in der Vorrunde gezeigt wie der SSV Esslingen zu schlagen ist. Im Dezember gewann die Uerdinger mit 12:9 gegen den SSV.

Auch lassen sich aus der verlorenen ersten Partie der Serie wichtige Erkenntnisse gewinnen: Fast über die gesamte Spielzeit war Bayer in Esslingen kämpferisch gleichwertig, kassierte aber zu viele Hinausstellungen (fünf für den SSV, 13 für den SV Bayer). Das Spiel wurde schon in den Anfangsminuten entschieden. "Wie haben den Anfang verschlafen, waren schnell 0:3 zurück", sagte Bayer-Spieler André Plegge.

Doch die Uerdinger kämpften sich zurück ins Spiel und glichen noch vor der Halbzeit aus. Dann zog Esslingen erneut mit drei Toren davon (7:4). Tim Wollthan und Bartek Luczak konnten noch verkürzen (7:6), doch der SSV nutzte im Schlussviertel seine zahlreichen Überzahlsituationen konsequent und entschied das erste Duell so für sich. "Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht.

Am Samstag stehen wir nun mit dem Rücken zur Wand", sagte Plegge. Mithelfen den Ausgleich in der Serie für den SV Bayer zu erreichen kann dann auch wieder Center Sven Rößing, der aus beruflichen Gründen in Esslingen fehlte. "Wir haben bewiesen, wie heimstark wir sind", erklärte Plegge. Falls den SV Bayer Uerdingen am Samstag ein Sieg gelingen sollte, ist das Entscheidungsspiel für Sonntag (11.30Uhr) angesetzt. Auch hier hat der SV Bayer das Heimrecht.

SSV Esslingen - SV Bayer Uerdingen 10:8 (3:2, 0:1, 4:2, 3:3)

Tore für Bayer: Tilo Kaiser (2), Michael Gorgs, Robert Glüder, Tim Wollthan, Bartek Luczak, Dominique Fabich, Patrick Angenoort

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