Dennoch bleibt die SV Krefeld 72 zunächst klarer Underdog. Aber der Pokal hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze.

Gabor Bujka, Trainer des SV Krefeld, hat sein Team gut im Griff.
Gabor Bujka, Trainer des SV Krefeld, hat sein Team gut im Griff.

Gabor Bujka, Trainer des SV Krefeld, hat sein Team gut im Griff.

RG

Gabor Bujka, Trainer des SV Krefeld, hat sein Team gut im Griff.

Krefeld. Am Samstag, ab 18.45 Uhr, strömt kochendheiße Berliner Wasserball-Luft durch das Bockumer Badezentrum und könnte das nasse Element zum Sieden bringen.

Denn zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte trifft die erste Garnitur der SV Krefeld 72 im Achtelfinale um den 37. Deutschen Wasserball-Pokal auf den Rekordmeister und ungeschlagenen Spitzenreiter der Herren-Bundesliga, Wasserfreunde Spandau 04.

Die Gäste sind haushoher Favorit, obwohl die Spandauer durch zahlreiche Ausfälle stark gehandicapt sind. "Wir werden das erste Spiel in der Vereinsgeschichte gegen Krefeld mit acht Leuten bestreiten, aber dafür umso konzentrierter sein", kündigte Spandaus Manager Peter Röhle an.

Es wäre dennoch eine Riesensensation, sollten die Berliner, die auch das Gros der deutschen Nationalmannschaft stellen, nicht als Sieger aus dem Wasser steigen. SVK-Teammanager Jörg Schäfer freut sich über das Traumlos, auch wenn es ein ungleiches Kräftemessen geben wird: "Wir hoffen, dass sich möglichst viele Krefelder und Wasserball-Fans diese Chance nicht entgehen lassen und für eine volle Tribüne sorgen. Denn Spandau ist nun einmal erste Sahne."

In der laufenden Bundesligasaison überzeugte die junge SVK-Mannschaft mit Trainer Gabor Bujka, ist aktuell Tabellenführer in der Abstiegsrunde um die Plätze neun bis 17. Ziel der Krefelder ist der Sprung unter die acht besten deutschen Teams.

Der SV Bayer 08 Uerdingen muss am Samstag (16 Uhr) beim SSV Esslingen antreten, während die SSF Aegir Uerdingen um 18 Uhr beim SC Neustadt ins Wasser steigt.

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