Krefeld. Seit einigen Jahren strebt Viktoria Krefeld den Wiederaufstieg in die Fußball-Kreisliga A an. Trotz durchweg guter Leistungen hat es dazu aber noch nicht gerreicht. Auch in dieser Saison scheint der Zug ohne den Traditionsklub aus Inrath abzufahren. Derzeit liegt Viktoria in der Tabelle der B-Liga auf dem dritten Rang. Der Abstand zum Tabellenführer Teutonia St. Tönis beträgt dabei schon elf Punkte, zum KFC Uerdingen II noch acht Zähler. Dabei war Trainer Willi Radmacher zuversichtlich in die Saison gestartet. Unerwartete Punktverluste warfen die Inrather aber zurück. Neben den neun Siegen stehen vier Remis und drei Niederlagen auf dem Konto.

„Meine Mannschaft hat einige Gegner nicht ernst genug genommen. Dadurch haben wir einige Punkte liegengelassen“, sagt Radmacher. Dennoch stimmt es in der Mannschaft aus erfahrenen Fußballern sowie zahlreichen Talenten. Stephan Schürle ist ein sicherer Torhüter. Davor organisiert Christian Dols die Abwehr umsichtig. Im Mittelfeld rackert Martin Schlippes, und im Sturm sind Marco Neumann (12 Tore) und Sebastian Dötsch (10) treffsicher. Der erfahrene Coach kennt sich seit Jahrzehnten in der hiesigen Fußballszene aus. Als früherer Oberligakicker der Amateure des FC Bayer Uerdingen konnte er seine Erfahrungen als Trainer vieler Vereine, z. B. beim Oberligisten VfB Homberg oder Verbandsligisten SV Schwafheim einbringen.

Seit zweieinhalb Jahren steht Radmacher bei den Inrathern in der Verantwortung. Ihm assistiert Michael Thüx, ebenfalls in der hiesigen Szene bestens bekannt. Beide haben das Rennen um den Aufstieg noch nicht abgehakt. Mit Kai Östreich (TuS Bösinghoven), Marcel Fimmers (TSV Bockum) und Sascha Hecker, der ein Jahr pausierte, hat sich Viktoria sehr gut in der Winterpause verstärkt. Die Mannschaft hat zweifellos großes Potenzial und hat dies auch in der laufenden Pokalrunde schon bewiesen.

Mit Bravour hat sich das Radmacher-Team durch Erfolge gegen die beiden Bezirksligisten SC Rhenania Hinsbeck (1:0) und dem SV St. Tönis (2:0) sowie dem Tabellenführer der A-Liga, SC Viktoria Anrath, (2:1), in die vierte Runde geschossen. Nun warten die Inrather gespannt auf die Auslosung der nächsten Runde. Sollte Viktoria auch diese Hürde meistern, hätte sich das Team für die Pokalrunde auf Niederrheinebene qualifiziert. RZ

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer