Der Krefelder Klub wird Partner des Mönchengladbacher Bundesligisten.

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Beschlossen die Zusammenarbeit: Die Borussen Roland Virkus, Lars Tiefenhoff, Max Eberl sowie die Fischelner Thomas Schlösser, Peter Birwe und Rüdiger Stratmann (v.l.).

Beschlossen die Zusammenarbeit: Die Borussen Roland Virkus, Lars Tiefenhoff, Max Eberl sowie die Fischelner Thomas Schlösser, Peter Birwe und Rüdiger Stratmann (v.l.).

Andreas Bischof

Beschlossen die Zusammenarbeit: Die Borussen Roland Virkus, Lars Tiefenhoff, Max Eberl sowie die Fischelner Thomas Schlösser, Peter Birwe und Rüdiger Stratmann (v.l.).

Krefeld. Hoher Besuch war gekommen ins schmucke Clubhaus des VfR Fischeln an der Kölner Straße. Häppchen werden gereicht, Hände geschüttelt, es wird gelacht in lockerer Atmosphäre – ein würdiger Rahmen. Schließlich ging es darum, die Kooperation mit Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach vertraglich in Form zu gießen. Borussias Sportdirektor Max Eberl war dafür am Montagabend höchstpersönlich gekommen. An seiner Seite: Jugenddirektor Roland Virkus und Chefjugendtrainer Lars Tiefenhoff.

Ab sofort darf sich der VfR Fischeln Partner des VfL Borussia nennen. Diese Ehre kommt sonst nur dem SC Kapellen, Germania Dürwiß, FC Wegberg-Beeck, Union Nettetal und SuS Dinslaken zu. „Der Klub wird gut geführt. Fischeln hat richtig gute Fußballer in der Jugend. Mit dem VfR werden auch wir besser“, sagte Virkus.

Die unbefristete Zusammenarbeit soll in den Bereichen Jugend, Scouting, Austausch von Philosophien sowie Traineraus- und Fortbildung sein. Beide Partner wollen voneinander profitieren. „Auch wir als Bundesligist haben Pflichten gegenüber kleineren Vereinen und möchten etwas zurückgeben“, sagte Eberl. Konkret schärft der Bundesligist seinen Blick für Talente im Krefelder Raum. „Wir schauen nun durch Fischelner Augen“, sagte Virkus.

„Borussia hat ein beeindruckendes Jugendkonzept, von dem wir enorm profitieren werden“, sagte VfR-Vorsitzender Thomas Schlösser mit Stolz.

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