Spielmacher sieht in Baumberg die Rote Karte.

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Spielmacher Kevin Breuer flog wegen einer Beleidigung vom Platz. (DJ)

Spielmacher Kevin Breuer flog wegen einer Beleidigung vom Platz. (DJ)

Jochmann, Dirk (dj)

Spielmacher Kevin Breuer flog wegen einer Beleidigung vom Platz. (DJ)

Fischeln. Dieter Dückers hatte Recht behalten. Der zweite Vorsitzende des Fußball-Oberligisten VfR Fischeln, der am Sonntag die Delegation des Klubs beim Auswärtsspiel gegen die Sportfreunde Baumberg anführte, hatte schon vor dem Anpfiff einen Fischelner Sieg vorausgesagt.

Und auf sein Bauchgefühl konnte er sich verlassen. Die Mannschaft von Trainer Josef Cherfi gewann mit 3:0 (2:0) und hat den Anschluss an den Tabellenvorletzten 1. FC Wülfrath geschafft.

Bereits nach fünf Minuten nahm die Prognose von Dieter Dückers Formen an. Moritz Steiner verwertete eine schöne Vorarbeit zur frühen Führung für die Gäste. Der VfR, bei dem Till Kohnen wieder zwischen den Pfosten stand, Michael Killich aus sportlichen Gründen nur auf der Bank saß und Onur Özkaya krank das Bett hütete, präsentierte sich insgesamt kompakter und geordneter als in der Vorwoche beim 2:6-Debakel.

Die Monheimer machten zwar Druck, aber blieben über die gesamte Spielzeit zu harmlos. Steiner nutzte dafür seine zweite Chance zum zweiten Tor (37.), als die Hausherren gerade am Drücker waren und die Fischelner kaum mehr aus ihrer Hälfte kamen.

Trainer Josef Cherfi hofft auf eine kurze Sperre seines besten Spielers

Das Heißgetränk in der Pause hätte den Fischelnern wohl noch besser geschmeckt, wenn Spielmacher Kevin Breuer kurz vor dem Seitenwechsel vor dem Tor keinen Kunstschuss probiert hätte.

VfR Fischeln: Kohnen – Linser, Heller, Maas, Enke – Ergin, Hebold, Breuer, Özdemir (81. Grund), Sonneveld (73. Kegel) – Steiner (87. Feyen)

Tore: 0:1 (5.), 0:2 (37.) Moritz Steiner, 0:3 (87.) Phillip Grund

Rote Karte: Kevin Breuer (87./Fischeln/Beleidigung)

Das einzige Manko der Fischelner blieben die schnellen Ballverluste bei Gegenstößen. Die Gäste spielten nicht konsequent genug und mussten noch viel Abwehrarbeit leisten, ehe der eingewechselte Phillip Grund den zweiten Auswärtssieg mit dem 3:0 (87.) perfekt machte.

Dumm nur, dass Kevin Breuer kurz zuvor nach einer Beleidigung vom Platz geflogen war. Trainer Cherfi hofft für seinen Zehner auf die Gnade des Verbandes und eine möglichst kurze Sperre.

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