Nach dem 1:5 gegen Hiesfeld geht es nach Wuppertal.

niederrheinliga
Trainer Uwe Weidemann

Trainer Uwe Weidemann

Bischof

Trainer Uwe Weidemann

Fischeln. „Diese Klasse haben wir einfach nicht“, stellte Uwe Weidemann, Trainer des VfR Fischeln, nach dem 1:5 auf eigenem Platz gegen den TV Jahn Hiesfeld frustriert fest. Wieder standen in der Anfangsformation in Idel und Hollender junge Spieler, die kaum Erfahrung in höheren Klassen mitbringen. Und wieder hatte es der Gegner verhältnismäßig leicht mit dem Toreschießen. Sicher hat der VfR-Coach recht, wenn er sagt: „Die Mannschaft wollte, sie hat sich gewehrt.“

Doch fehlen den Fischelner in dieser Saison einfach die Mittel. Unter den Augen von Josef Cherfi, der in der kommenden Saison an der Kölner Straße übernimmt, blieb der VfR blass. Zwar kehrte in Till Kohnen ein ordnendes Element ins Tor der Fischelner zurück, doch reite sich auch Kohnen in die langen Fehlerketten der Gastgeber ein. Im Grunde genommen waren es drei gefährliche Szenen, die sich der VfR in 90 Minuten erarbeiten konnte. Ein Flachschuss von Killich von halblinks, ein gut vorgetragener Konter, den Sicenica aus vollem Lauf nur unzureichend abschließen konnte, und der Konter zum 1:3 (75.), den Özkaya im zweiten Nachschuss verwandelte.

Bezeichnend war aber eine Situation kurz vor dem Ehrentreffer. Onur Özkaya wollte von Uwe Weidemann ausgewechselt werden und deutete auf seine Oberschenkelrückseite. Brauchbare Bälle hatte der Torjäger bis dahin nicht bekommen, und so war sein Wunsch wohl eher dem Frust als einer ernsthaften Muskelverletzung geschuldet. Özkaya blieb bis zu Schluss auf dem Platz. Hiesfeld gab in der Schlussphase nochmals Gas und sorgte für die Deutlichkeit des Ergebnisses. Während Hiesfeld vor der Partie gegen den VfR nach drei Niederlagen in einer Krise war, ist die Zweitvertretung des Wuppertaler SV, auf die der VfR am Sonntag trifft, im Aufwind. Ausgerechnet jetzt fällt in Thomas Bahr (Außenbandriss) ein weiterer erfahrener Spieler lange aus. Sollten sich Fischeln in Wuppertal nicht besser wehren, droht ein Debakel. jyz

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