Nach fünf Spielen hat der Club aus dem Krefelder Süden sogar Tuchfühlung zur Spitzengruppe. Am Sonntag kommt Baumberg.

Nach fünf Spielen hat der Club aus dem Krefelder Süden sogar Tuchfühlung zur Spitzengruppe. Am Sonntag kommt Baumberg.
Trainer Josef Cherfi (l.) und Assistent Stephan Maas.

Trainer Josef Cherfi (l.) und Assistent Stephan Maas.

Bischof

Trainer Josef Cherfi (l.) und Assistent Stephan Maas.

Krefeld. Der Saisonstart des Oberligisten VfR Fischeln liest sich vielversprechend. Vier Siege aus fünf Spielen, nur im Derby vom KFC Uerdingen knapp geschlagen – zwölf Punkte, Platz vier. Am Sonntag kann die Mannschaft von Trainer Josef Cherfi mit einem Sieg im Heimspiel gegen die SF Baumberg die Tuchfühlung zur Spitzengruppe halten. Die WZ sagt, was beim VfR im Moment gut funktioniert.

Das Verteidigen im Verbund

Vorne hui, hinten pfui – das Verteidigen war in den vergangenen Jahren immer so eine schwierige Sache gewesen für die Fischelner. Eine wirkliche Stabilität gab es selten. Oftmals fing sich die Mannschaft von der Kölner Straße viele einfache Tore. Das Nachrücken, die Rückwärtsbewegung hat sich in dieser noch jungen Spielzeit schon verbessert. Vier Gegentreffer in fünf Spielen, davon zwei im Derby, sind ein ordentlicher Wert. Das Abwehren im Verbund ist besser geworden. Das große Anliegen des Cheftrainers Cherfi. Auch die Künstler und Kreativen wie Kevin Breuer oder Christos Pappas helfen in der Defensivarbeit mit. Cherfi: „Es gibt Verbesserungen in der Defensive, die es jede Woche zu bestätigen gilt.“

Der breitere Kader

Cherfi konnte es sich leisten, in dem einen oder anderen Spiel auf Urlauber wie David Machnik oder Lucas Reinert zu verzichten oder Akteure wie Kevin Enke mal zu schonen. Die Ergebnisse stimmten trotzdem. Cherfi: „Fast alle Positionen sind doppelt besetzt. Wir haben vor allem in der Defensive Qualität hinzugewonnen. Jeder muss die Vorgaben umsetzen. Der Konkurrenzkampf ist sehr hoch. Im Training herrscht Wettkampf. Jeder muss dort an die Grenzen gehen. Es ist eine ganz andere Situation als im Vorjahr.“ Für die Viererkette gibt es in Reinert, Philipp Wiegers und Philipp Baum mehr Optionen. Auch angeschlagene Spieler müssen nun nicht zwingend mehr auflaufen wie es im Frühjahr noch der Fall war.

Die Offensive ist wieder stark

Der Angriff ist immer das Prunkstück der Fischelner in den vergangenen Jahren gewesen. Cherfi sagt: „Bei der Chancenverwertung können wir uns noch verbessern. Aber das sind Nuancen. Wir sind offensiv so stark, dass wir uns in jedem Spiel unsere Chancen erarbeiten.“ Elf Tore sind es bisher, gut zwei pro Spiel. Kapitän Kevin Breuer geht mit vier Treffern dabei voran. Und hinten steht oft die Null.

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