Fußball-Oberligist testet Kombination aus Karate, Aerobic, Taekwondo und Kickboxen.

Fußball-Oberligist testet Kombination aus Karate, Aerobic, Taekwondo und Kickboxen.
Übungsleiterin Eveline Dohmann beim Training mit Fischelns Alexander Lipinski.

Übungsleiterin Eveline Dohmann beim Training mit Fischelns Alexander Lipinski.

Dirk Jochmann

Übungsleiterin Eveline Dohmann beim Training mit Fischelns Alexander Lipinski.

Krefeld. Es war diesmal eine Frau, die die Oberliga-Fußballer des VfR Fischeln während der Trainingsstunde gehörig ins Schwitzen brachte. Übungsleiterin Eveline Dohmann führte die Kicker in einem Fitnessstudio an der Untergath in die Sportart Tae Bo ein. Und das hatte es in sich. Eine Kombination aus Karate, Taekwondo, Kickboxen und Aerobic.

Teammanager Ralf Rusbült hatte seine Kontakte spielen lassen, um die Mannschaft mit dieser abendlichen Sportstunde zu überraschen. Mal keine Fußbälle, keine Sprints oder Dauerläufe in der langen Vorbereitung. Dafür Schläge und Tritte ohne Gegenüber.

Trainer Cherfi: „Riesenspaß und anstrengende Einheit“

Alle Muskelgruppen wurden dabei über eine volle Stunde ohne Pause beansprucht. Trainer Josef Cherfi, der die Einheit beobachtete, sagte: „Es war ein Riesenspaß für alle Beteiligten und eine sehr anstrengende Einheit. Das ist das, was wir wollten. Eine hohe Belastung. Die Trainerin hat es mit sehr viel Power hervorragend gemacht.“

Cherfi ist bekannt für seine Ausflüge in andere Sportarten. Seine Teams haben schon im Wasser Übungen vollbracht, im Sand mit Beachsoccer-Nationalspielern trainiert oder die israelische Verteidigungskunst Krav Maga unter professioneller Anleitung studiert.

Noch nicht alle Akteure waren an der Untergath dabei. Kapitän Kevin Breuer wartet wie auch die gesamte Mannschaft und Trainerstab gespannt auf seine MRT-Untersuchung wegen der verletzten Schulter. Dann wird sich entscheiden, ob dem Spielmacher eine Operation und lange Pause droht.

Klaas-Hannes Kurzke verstärkt den VfR Fischeln. Der Mittelfeldspieler kommt von Borussia Freialdenhoven aus der Mittelrheinliga an die Kölner Straße. Der 21-jährige gebürtige Aachener spielte zuvor unter anderem für Viktoria Arnoldweiler und Alemannia Aachen II und ist der dritte Zugang für das Team von Trainer Josef Cherfi im Winter.

Dafür sieht Cherfi bei Christos Pappas, dessen Adduktoren weniger Probleme machen als befürchtet, und Burak Akarca, der keine Entzündung im Schambein hat, gute Perspektiven. In spätestens zwei Wochen erwartet er die beiden Defensivleute im Mannschaftstraining zurück. Philip Reichardt war nach seinem Schlag aufs Knie im Testspiel bei den Tae-Bo-Übungen schon wieder dabei.

Am Sonntag will Cherfi im Testspiel gegen den Westfalen-Oberligisten SV Schermbeck so lange wie möglich vor allem hohes Tempo seiner Mannschaft sehen. Anstoß ist um 14.30 Uhr an der Kölner Straße. Für Schläge und Tritte gibt es dann allerdings wieder Strafen.

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