Niederrheinligist belegt nur Rang zwei der Gruppe.

Der Fischelner Valerio Parvisi (weißes Trikot) wird gleich von zwei KFC-Akteuren attackiert.
Der Fischelner Valerio Parvisi (weißes Trikot) wird gleich von zwei KFC-Akteuren attackiert.

Der Fischelner Valerio Parvisi (weißes Trikot) wird gleich von zwei KFC-Akteuren attackiert.

Dirk Jochmann

Der Fischelner Valerio Parvisi (weißes Trikot) wird gleich von zwei KFC-Akteuren attackiert.

Krefeld. Während auf den Krefelder Fußballplätzen momentan nicht ans Spielen zu denken ist, geht es in der Halle hoch her. Bei der 32. Auflage der Krefelder Hallenstadtmeisterschaft wurden am Sonntag vier weitere Teams für die Endrunde gesucht. Den Gruppensieg in der dritten Vorrundengruppe sicherte sich überraschend Bezirksligist SuS Krefeld. Dabei konnte Spielsport sogar Niederrheinligist VfR Fischeln mit 2:1 bezwingen. Dank eines knappen Erfolges gegen Preussen Krefeld kam der VfR auf den zweiten Platz und zieht mit Spielsport in die Endrunde ein.

Ganz dick kam es für den KFC Uerdingen, der mit seiner Zweitvertretung angetreten war. Null Punkte bedeuteten Platz fünf, doch immerhin konnten die Uerdinger mit ihren neuen hellblauen „1985-Retrotrikots“ einen Hauch von Nostalgie in die gut gefüllte Glockenspitzhalle bringen.

In der Gruppe vier löste der TSV Bockum das Finalticket. Allerdings als Gruppenzweiter, denn das Überraschungsteam des Hülser SV (Kreisliga A) wurde Gruppensieger. Eine Menge Zündstoff barg die Tabellensituation vor den abschließenden Spielen. Denn neben Bockum und Hüls machte sich auch Bezirksligist Anadolu Türkspor berechtigte Hoffnungen auf einen Finalplatz. So war das „Topspiel“ der Gruppe, Bockum gegen Anadolu von Vorsicht geprägt. Bis Ekrem Akarslan nach einem Foul von Sven Hein, das der Schiedsrichter genau anders herum pfiff, die Beherrschung verlor. Akarslan sah für seine Gesten in Richtung des Schiedsrichters die Rote Karte und Anadolu-Trainer Yama Formuly musste die Bank verlassen, weil er zu lautstark protestiert hatte. Sascha Haefs schob wenig später per Freistoß gefühlvoll zum 1:0 ein und die Anadolu-Fans wollten sich nicht mehr beruhigen. Wüste Beschimpfungen gegen den Schiedsrichter von der Tribüne und Jagdszenen durch Anadolu-Spieler nach dem Schlusspfiff folgten.

Am Samstag ab 12 Uhr spielen die folgenden acht Teams den Stadtmeister aus: Gruppe A: Linner SV, VfB Uerdingen, VfR Fischeln, TSV Bockum; Gruppe B: SuS Krefeld, Hülser SV, SC Bayer Uerdingen, BV Union.

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