Kooperation ist Folge der Verletzungsmisere.

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VfR-Spieler Christos Pappas (r.) lässt sich von Salvea-Orthopäde Markus Sugg (l.) untersuchen.

VfR-Spieler Christos Pappas (r.) lässt sich von Salvea-Orthopäde Markus Sugg (l.) untersuchen.

Jochmann

VfR-Spieler Christos Pappas (r.) lässt sich von Salvea-Orthopäde Markus Sugg (l.) untersuchen.

Krefeld. Die Atemgasmaske sitzt fest auf dem Gesicht, die ersten Schweißperlen sind auf der Stirn von Christos Pappas bereits erkennbar. Der Spieler des Fußball-Niederrheinligisten VfR Fischeln ist neben Marvin Haupt und Deniz Yilmaz der erste Kicker des Vereins, der die neue Kooperation mit dem Gesundheitszentrum Salvea an der Westparkstraße hautnah erlebt.

Dr. Markus Sugg, Orthopäde und Sportmediziner, der in früheren Zeiten auch einmal als Mannschaftsarzt beim KFC Uerdingen fungierte, beäugt den Test von Pappas auf dem Laufband und gibt Auskunft: "Bei dieser Spiroergometrie wird anhand der Atemgasanalyse der Leistungsstand des Athleten überprüft. Mit den Werten kann das Training individuell optimiert werden." Auch VfR-Sportdirektor Jörg Scherbe ist zugegen. Der Ex-Profi (u.a. Energie Cottbus und KFC Uerdingen) möchte beim Klassenerhalt nichts dem Zufall überlassen. "Ich kenne diese Leistungsdiagnostik aus meiner Karriere und möchte diese Methoden nun auch beim VfR einführen. So kann jeder Spieler feststellen, wo er steht und woran er noch feilen muss."

Der VfR hatte sich nach den Verletzungssorgen der Hinrunde dazu entschlossen, mit Salvea zu kooperieren. Für die Vorbeugung von Verletzungen stehen bei Salvea 119 Beschäftigte bereit. Am Samstag startet der VfR mit dem Spiel beim SC Düsseldorf-West in die Meisterschaft. ale

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