Der Niederrheinligist VfR Fischeln empfängt am Sonntag den SV Hönnepel. Kehrt Benny Richter in die Startelf zurück?

VfR-Trainer Dieter Hußmanns (2.v.l.) hält eine Ansprache vor der versammelten Mannschaft.
VfR-Trainer Dieter Hußmanns (2.v.l.) hält eine Ansprache vor der versammelten Mannschaft.

VfR-Trainer Dieter Hußmanns (2.v.l.) hält eine Ansprache vor der versammelten Mannschaft.

Dirk Jochmann

VfR-Trainer Dieter Hußmanns (2.v.l.) hält eine Ansprache vor der versammelten Mannschaft.

Fischeln. Mit hängendem Kopf schlichen die Fischelner Spieler am vergangenen Samstag vom Feld. Die 0:1-Niederlage beim Abstiegskonkurrenten SC West war gewiss nicht eingeplant - und sie war vermeidbar. So drückte sich Trainer Dieter Hußmanns vom Fußball-Niederrheinligisten VfR Fischeln nach der Partie aus.

"Eines ist klar. Wir müssen eine andere Einstellung an den Tag legen, sonst haben wir in dieser Liga keine Chance. Das haben die Spieler aber auch eingesehen", mahnte der Übungsleiter, der von seinen Schützlingen am Sonntag gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter wieder mehr Biss verlangt. Das meint auch VfR-Klubchef Thomas Schlösser: "Ich war stinksauer über den Auftritt gegen West. Der knallharte Abstiegskampf hat begonnen. Das werde ich der Mannschaft auch noch einmal vor dem Hönnepel-Spiel erklären", sagt der 47-jährige Vorsitzende.

Acht Punkte trennen die beiden Kontrahenten vor dem Duell. Allerdings hat die Elf aus Kalkar drei Spiele weniger absolviert als der VfR. Überhaupt täuscht der Blick auf das Tableau. Durch die vielen Spielabsagen ist die Rangfolge in Schieflage geraten. Beinahe alle Teams hinter den Fischelner haben noch Nachholspiele zu bestreiten.

Schlösser: In den Heimspielem soll der Klassenerhalt gesichert werden

Somit ist die Tabellensituation trügerisch für den VfR. "Wir sind nun etwas mehr unter Druck. Das Saisonziel ist und bleibt der Klassenerhalt", sagt Hußmanns. VfR-Boss Schlösser vertraut auf die Heimstärke: "Wir haben noch beinahe alle Konkurrenten, die sich mit uns gegen den Abstieg wehren, zuhause."

Hönnepel, denen der VfR-Trainer mehr Potenzial als ihr aktueller Rang attestiert, verpflichteten in Uwe Sokolowski und Sascha Schnecker zwei ausgemusterte KFC-Spieler.

Personell steht Thomas Bahr, der mit vier Toren bislang erfolgreichste Stürmer, wieder im Kader. Auch Benjamin Richter sei nach Aussage Hußmanns’ wieder eine Option für die Sechser-Position. Ausruhen dürfe sich jedoch niemand: "Nach der Vorstellung gegen West darf keiner überrascht sein, wenn er nicht spielt", sagt Trainer Hußmanns. Daniel Schmitz und Mike Grühn werden noch nicht mitwirken. Beide sollen sich nach ihren Verletzungen die nötige Spielpraxis in der zweiten Mannschaft holen.

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