Weidemann-Team kassiert 1:3-Niederlage in Rhede.

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Mike Grühn sah schon in der ersten Hälfte Gelb-Rot.

Mike Grühn sah schon in der ersten Hälfte Gelb-Rot.

Bischof

Mike Grühn sah schon in der ersten Hälfte Gelb-Rot.

Fischeln. Niedergeschlagen schlichen die Fischelner Spieler im Rheder Sportpark vom Feld. Soeben hatte der Krefelder Fußball-Niederrheinligist eine weitere Niederlage einstecken müssen. Der VfR Fischeln unterlag beim Abstiegskonkurrenten VfL Rhede nach schwacher Leistung mit 1:3. Die Grün-Weißen sind somit seit 154 Tagen in der Liga ohne Sieg. Für Fischeln wird damit die Luft im Tabellenkeller immer dünner.

Der Coach stellt seinen Mannen ein schlechtes Zeugnis aus

VfR-Trainer Uwe Weidemann stellte dem Team in der Pressekonferenz ein schlechtes Zeugnis aus: „So haben wir keine Berechtigung, im nächsten Jahr in der Niederrheinliga zu spielen“, sagte er. „Die Leistungsunterschiede zwischen Training und Meisterschaft sowie innerhalb der Mannschaft sind einfach zu groß. Insgesamt war es einfach zu wenig.“

In der Offensive blieb der VfR zu ungefährlich, auch wenn die Fischelner im ersten Durchgang die aktivere Mannschaft waren. Rhede, das selbst sehr verunsichert schien, und sich in der Verteidigung das eine oder andere Mal selbst in Bredouille brachte, überstand diese Phase jedoch schadlos. Fischeln dagegen kassierte einen frühen Rückstand (8.), als Rhedes Kapitän Güzel nach einem Freistoß traf.

Wieder lief der VfR einem Rückstand hinterher, machte sich das Leben zudem selbst schwer. In der 35. Minute flog Mike Grühn nach wiederholtem Foulspiel vom Platz, dann sah auch noch Ömer Uzbay wegen Meckerns Gelb und musste ausgewechselt werden.

Die Undiszipliniertheiten sorgten nicht nur beim Trainer, sondern auch bei Vizepräsident Dückers für Unmut: „Wir müssen diese Dinge abstellen, und so spielen wie gegen Ratingen in der zweiten Hälfte, sonst haben wir keine Chance.“ Michael Killich zog sich vor der Pause noch eine Oberschenkelzerrung zu und droht länger auszufallen.

Fischeln: Ritz - Kmiotek, Niedmers, Maas, Killich (36. Kugathasan) - Sicenica, Grühn, Hebold, Uzbay (46. Velija) - Bahr (81. Winitzki), Özkaya

Tore: 1:0 (8.) Güzel, 2:0 (69.) Radefeld, 2:1 (73.) Hebold, 3:1 (74.) Güzel

Gelbe Karten: Uebbing /Özkaya, Uzbay, Bahr

Gelb-Rot: Grühn (35.)

Auch nach dem Wechsel war der VfR nicht zwingend genug. Rhede konterte und traf durch Radefeld zum 2:0, ehe René Hebold zwischenzeitlich per Kopfball noch auf 1:2 verkürzen konnte. Im Gegenzug aber machte Rhedes Güzel alles klar.

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