Fischeln verliert 0:3. Sascha Schnecker und Uwe Sokolowski im Aufgebot der Gäste.

Fischeln. Der VfR Fischeln hat auch das zweite Spiel nach der Winterpause verloren. Gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter kam der VfR an der Kölner Straße nie richtig ins Spiel und verlor verdient mit 0:3. Die Gäste hatten sich in der Winterpause mit den ehemaligen Uerdinger Spielern Uwe Sokolowski und Sascha Schnecker verstärkt, die beide im Mittelfeld des SV gegen Fischeln spielten.

Der Gastgeber hatte die erste Chance, doch der satte Schuss von Francesco Reale traf nur die Latte. Der VfR Fischeln zog sich weit zurück, überließ Hönnepel fast das gesamte Mittelfeld. So herrschte im und um den Fischelner Strafraum zwar stets grün-weiße Überzahl, doch die in gelb gekleideten Spieler des SV Hönnepel gewannen dennoch mehr Zweikämpfe. Das spielerische Übergewicht für die Gäste schlug sich aber noch nicht an der Anzeigetafel nieder.

Vor allem im Mittelfeld zeigten deutliche Vorteile für Hönnepel

Auch im zweiten Spielabschnitt blieb der SV Hönnepel weiter tonangebend. Folgerichtig fiel das 0:1 für den SV. Nach einem weiten Einwurf verlängerte der großgewachsene Daniel Boldt den Ball auf den Kopf von Stürmer Sebastian Ludwik, der Till Kohnen im VfR-Tor aus kurzer Distanz keine Chance ließ. Fischeln versuchte sich zu wehren, kam aber mitAusnahme von zwei Distanzschüssen nicht zu klaren Möglichkeiten. Für die Entscheidung sorgte erneut Sebastian Ludwik . Der SV-Stürmer tanzte gleich drei Fischelner Verteidiger aus und traf aus zentraler Position ins rechte obere Eck.

Der VfR verstärkte nun die Offensivbemühungen, kam aber nicht mehr zum Anschlusstreffer. Statt dessen setzten die Gäste ihrer guten Leistung mit einem sehenswerten dritten Treffer die Krone auf. Uwe Sokolowski beförderte den Ball per Freistoß aus 17 Metern gefühlvoll über die Mauer zum 3:0 in den Winkel. "Der Einsatz und Wille war da, ich mache den Jungs keinen Vorwurf. Aber man hat einfach den Qualitätsunterschied gesehen. Man darf sich nicht von der Tabelle blenden lassen, Hönnepel hat ein starkes Team und hat verdient gewonnen", sagte Dieter Hußmanns, Trainer des VfR Fischeln. Fünf Punkte Vorsprung hat der VfR nun auf die Abstiegsplätze, die der SV Hönnepel mit diesem Sieg verlassen konnte.

Kohnen - Jagenburg, Niedmers, Hebold, Uzbay, Bahr, Richter, Killich, Kipka, Pappas, Reale (70. Sahin)

300

Lukas Notthoff

0:1 (62.) Ludwik, 0:2 (80.) Ludwik, 0:3 (90.) Sokolowski

- / Wenten

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