Der VfR Fischeln muss in der Niederrheinliga nach Hönnepel.

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Er weiß, wie der SV Hönnepel zu schlagen ist: Fischelns Marvin Haupt.

Er weiß, wie der SV Hönnepel zu schlagen ist: Fischelns Marvin Haupt.

DJ

Er weiß, wie der SV Hönnepel zu schlagen ist: Fischelns Marvin Haupt.

Fischeln. Das nennt man wohl einen guten Start für einen Aufsteiger. Der VfR Fischeln ist mit zwei Remis und einem Sieg in die Fußball-Niederrheinliga gestartet, zuletzt gab es einen 4:2-Heimsieg gegen den SC West. "Mit breiter Brust", sagt Präsident Thomas Schlösser, fahre man nun am Sonntag nach Kalkar zum SV Hönnepel-Niedermörmter (15Uhr). Dies ist der Beginn einer englischen Woche, die in den nächsten Tagen Duelle mit Germania Ratingen und dem FC Remscheid vorsieht. Doch zunächst richten sich alle Blicke auf Hönnepel. "Dieses Spiel wird uns alles abverlangen. Klar, dass nach den guten Spielen zuletzt die Moral stark ist", sagt Schlösser.

Für einen Akteur in den VfR-Reihen dürfte diese Partie einen besonderen Charakter haben. Marvin Haupt, Fischelner Verteidiger, spielte die vergangenen drei Jahre für den SVH, kennt seine alten Teamkameraden und den Trainer aus dem Effeff. "Es ist für mich kein Spiel wie jedes andere. Es wird ein emotionaler Moment werden. Ich habe versucht, die Gedanken an diese Partie zu verdrängen. Aber ich freue mich auf das Wiedersehen und hoffe, dass wir ein gutes Spiel machen und mindestens einen Punkt entführen", sagt Haupt.

Hönnepel-Niedermörmter ließ zuletzt aufhorchen

Hönnepel werde der wohl stärkste Gegner, gegen den der VfR bislang in der Liga gespielt habe, sagt der Fischelner Zugang weiter. Ist doch klar, dass Marvin Haupt Trainer Dieter Hußmanns ein paar nützliche Tipps geben wird, wie der SVH zu schlagen ist. Der VfR ließ die Gastgeber zweimal beobachten, die mit einem überzeugenden 4:1-Auswärtssieg bei Tura Duisburg im Rücken ins Spiel gehen. Auch Hußmanns erwartet ein "völlig anderes Kaliber" als bisher. Als Ausfälle gibt es neben dem Langzeitverletzten Mike Grühn nur Francesco Reale (Aufbautraining). Zugang Christos Pappas wird noch nicht im Kader stehen. "Ich möchte nicht in der Haut des Trainers stecken. Wir haben etwa 15 Spieler auf Augenhöhe, die in die Startformation wollen", sagt Haupt.

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