Der VfR trifft auf die schwächste Abwehr der Liga.

Krefeld. Es erinnerte einiges an den fulminanten Saisonbeginn: das konsequente Stören des Gegners, die Treffsicherheit im Torabschluss und der Wille, es den Großen wie dem MSV Duisburg zu zeigen – und am Ende auch als Sieger dazustehen. Der 2:1-Erfolg vom vergangenen Sonntag hat im Lager des Fußball-Oberligisten VfR Fischeln für gute Stimmung gesorgt. „Es war wichtig, dass sich die Mannschaft endlich belohnt hat. Ich hoffe, dass wir nun befreiter aufspielen“, sagt Fischelns Trainer Josef Cherfi vor dem morgigen Heimspiel gegen Nievenheim.

Der VfR möchte im zweiten Heimspiel in Folge gegen die unsicherste Abwehr der Liga nachlegen. Der Tabellen-14. hat 62 Gegentore kassiert – im Schnitt fast drei pro Partie. „Die Tabelle interessiert mich nicht. Wir wollen das spielen, was uns in der Hinrunde stark gemacht hat“, so Cherfi, der nach der berufsbedingten Pause gegen den MSV wieder Chef an der Seitenlinie ist. Heißt: hinten sicher stehen und vorne eiskalt zuschlagen. Marcel Lüft ist nach seiner Sperre zurück. David Machniks Knieverletzung ist so weit ausgeheilt, dass er nach vier Wochen wieder trainieren konnte. anle

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