Der VfR verliert mit 4:5 beim SV Straelen. Dritte Niederlage in Serie.

Nahm die fünfte Saisonniederlage hin: Trainer Hußmanns
Nahm die fünfte Saisonniederlage hin: Trainer Hußmanns

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abi

Nahm die fünfte Saisonniederlage hin: Trainer Hußmanns

Straelen. Es sollte die Trotzreaktion auf die unnötige Heimniederlage gegen RW Essen II werden. Doch erneut musste sich der Fußball-Niederrheinligist VfR Fischeln in einem torreichen Spiel geschlagen geben. Mit 4:5 unterlagen die Krefelder beim SV Straelen. Es war bereits die dritte Pleite in Folge für den VfR in einem Spiel, in dem beide Mannschaften erhebliche Defensiv-Schwächen offenbarten.

Das offensiv agierende Fischeln steht hinten viel zu offen

Besonders an der Kölner Straße bereitet das Defensivverhalten Sorgen. 13 Gegentore in den vergangenen drei Spielen sind einfach zu viel, auch wenn der VfR in dieser Zeit neun Treffer erzielt hat. Das offensiv agierende Fischeln steht bei Gegenangriffen viel zu offen.

"Wir haben die Abwehr in Fischeln gelassen", drückte sich VfR-Trainer Dieter Hußmanns aus. Von einer "völlig aufgelösten Deckung" sprach Fischelns Vorsitzender Thomas Schlösser, der anfügte: "Wir schlagen uns selbst durch einfachste Fehler." In der Tat hatten die Gäste einige Gastgeschenke mitgebracht, die Straelen dankend annahm.

Bereits in der dritten Minute vertendelte Fischelns Stephan Maas als letzter Mann den Ball, Samet Akarsu vollstreckte zum 1:0. Wenig später hatte Maas dann zweimal den Ausgleich auf dem Fuß, ehe sich die aufgerückte Fischelner Abwehr nach einem Abstoß überlaufen ließ. Thönes staubte ab (29.). Auch das 3:0 für Straelen fiel viel zu einfach.

Ein langer Ball segelte über alle Verteidiger hinweg auf Thönes, der keine Mühe mehr hatte (33.). David Machnik konnte vor der Pause noch verkürzen. Nach dem Wechsel erzielte Özkaya sogar den Anschlusstreffer. Dann verlor Angreifer Thomas Bahr den Ball im Mittelfeld, was im Gegenzug zum 4:2 führte. Später fiel sogar noch das 5:2. Es drohte ein Debakel. Fischeln kam durch Maas und Yilmaz jedoch auf 4:5 heran, denn auch Straelens Abwehr agierte vogelwild.

Fischeln: Kohnen - Kugathasan (72. Baser), Niedmers, Maas, Killich - Anagnostou (66. Mertens), Molowitz, Machnik, Velija - Bahr (70. Yilmaz), Özkaya

Tore: 1:0 (3.) Akarsu, 2:0 (29.) Thönes, 3:0 (33.) Thönes, 3:1 (37.) Machnik, 3:2 (53.) Özkaya, 4:2 (59.) Akarsu, 5:2 (65.) Akarsu, 5:3 (77.) Maas (FE), 5:4 (81.) Yilmaz

Zuschauer: 300

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