Der Niederrheinligist will die abstiegsbedrohten Düsseldorfer auf Distanz halten.

Für Mike Grühn kommt die heutige Partie beim SC West noch zu früh. (dj)
Für Mike Grühn kommt die heutige Partie beim SC West noch zu früh. (dj)

Für Mike Grühn kommt die heutige Partie beim SC West noch zu früh. (dj)

Für Mike Grühn kommt die heutige Partie beim SC West noch zu früh. (dj)

Fischeln. Am Samstag wird es für den Fußball-Niederrheinligisten VfR Fischeln wieder ernst. Die Witterungsbedingungen haben bis Freitag die Austragung des Spiels beim SC West nicht gefährdet. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hußmanns tritt ab 15 Uhr zum ersten Meisterschaftsspiel des Jahres in Oberkassel auf Kunstrasen an und möchte als Neunter die abstiegsbedrohten Gastgeber auf Distanz halten.

Für den Fischelner Coach, der die Partie mit einem Überraschungsei vergleicht, steht fest: "Nach der komplizierten Vorbereitung weiß niemand, wo er wirklich steht. Das trifft sicherlich auch auf den Gegner zu." Wie die WZ berichtet hat, waren die vergangenen Trainingswochen immer wieder von Ausfällen und Improvisationen geprägt. Sieben Zähler Vorsprung hat der VfR auf die Düsseldorfer, die in Carlos Carulla einen neuen Trainer an der Seitenlinie haben. "Unser Ziel ist es, kompakt zu stehen. Mit einem Punkt wäre uns mehr geholfen als West."

Beim letzten Gastspiel in Düsseldorf kam Fischeln mit 0:5 unter die Räder

Schlechte Erinnerungen haben die Fischelner an das letzte Gastspiel an der Schorlemerstraße am 9. April 2007. Der VfR kam als Landesligist gegen den späteren Aufsteiger mit 0:5 unter die Räder. "Damals haben wir uns blöde überraschen lassen. Das wird uns diesmal nicht passieren", sagt Hußmanns. Fischelns Klubchef Thomas Schlösser fügt hinzu: "Wir sehen uns mit West auf Augenhöhe, doch der Gegner hat mehr Druck als wir. Wir dürfen nur nicht verlieren."

Nach wie vor ist Simon Janicina (Fußverletzung) nicht einsetzbar. Thomas Bahr hat seine Grippe noch nicht auskuriert und sagte Hußmanns Freitag ab. Auch für Mittelfeld-Ass Mike Grühn wird die Partie zu früh kommen. Dem Spieler fehle nach Einschätzung des Trainers noch die nötige Fitness. Der Coach tendiert dazu, Zugang Yavuz Baser als rechten Außenverteidiger aufzubieten. Außerdem hätten Tim Molowitz (defensives Mittelfeld) und Daniel Jagenburg (rechtes Mittelfeld) gute Karten für die Startformation. Hußmanns fordert, in der Offensive konsequenter zu spielen und in der Verteidigung nicht mehr so viel zuzulassen wie zuletzt in den Testspielen.

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