Der Kapitän trifft mit einem Lupfer zum 3:2.

Krefeld. Bei seinem Siegtor zum 3:2 überlupfte Kevin Breuer den Baumberger Torwart Daniel Schwabke aus 18 Metern. Das können nicht viele in der Oberliga. Der Kapitän des VfR Fischeln aber besitzt vortreffliche technische Qualitäten. Der zweite Sieg in Folge war jedoch eher kein Kunststück, vielmehr ein hartes Stück Arbeit. Nach einem Breuer-Freistoß bugsierte Kevin Enke den Ball im Getümmel über die Linie. Dann aber sorgte ein Elfmeter-Pfiff für unnötige Unruhe. Erst glichen die Sportfreunde zum 1:1 durch Robin Hömig aus (37.), fünf Minuten später erzielte der Baumberger die Führung. Trainer Josef Cherfi sagt: „Die Mannschaft war zu dem Zeitpunkt zu sehr mit dem Schiedsrichter beschäftigt. Nach der Pause hat sie Charakter gezeigt und verdient gewonnen.“

Fischeln fand schnell zu seiner Linie zurück. Dominik Oehlers, der erneut auf der Außenbahn auflief und sich nach Aussage Cherfis dort immer wohler fühlt, glich nach wenigen Sekunden im zweiten Durchgang aus (46.), etwas später traf Breuer, der diesmal an vorderster Position attackierte. Der Gastgeber dezimierte sich nach einer Roten Karte selbst und musste die letzten zehn Minuten in Unterzahl auskommen. Fischelns Mittelfeldspieler Semih Ergin verletzte sich am Knöchel. Cherfi rechnet mit einer mehrwöchigen Pause. Es war der kleine Wermutstropfen nach dem elften Saisonsieg. Der Klassenerhalt ist für die Krefelder näher gerückt. anle

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