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Thomas Schlösser, der sein Bekenntnis zum VfR Fischeln auch gerne mal öffentlich zeigt.

Thomas Schlösser, der sein Bekenntnis zum VfR Fischeln auch gerne mal öffentlich zeigt.

Dirk Jochmann

Thomas Schlösser, der sein Bekenntnis zum VfR Fischeln auch gerne mal öffentlich zeigt.

Krefeld. 3:0 den Tabellenführer aus Wuppertal geschlagen, den ersten Sieg in der Grotenburg beim siebten Anlauf gefeiert – fünfmal gegen den KFC, zweimal gegen den WSV. Thomas Schlösser, Vorsitzender des Fußball-Oberligisten VfR Fischeln, nannte das 3:0 eines der Highlights in 30 Jahren beim VfR.

Herr Schlösser, Glückwunsch zum Erfolg, uns interessieren jetzt aber Ihre anderen Höhepunkte beim VfR.

Thomas Schlösser: Da ist der 11. September 2009 – das erste Spiel gegen den KFC in der Grotenburg. Das haben wir 1:1 gespielt. Im Bett war ich am anderen Morgen um 7.30 Uhr. Das zweite Highlight war die Fertigstellung unserer Anlage mit Kunstarsen und dem neuen Clubhaus. In der Rangfolge aller drei Ereignisse vergebe ich Gold.

Wie gefährdet sind Sie denn, angesichts des emotionalen Wohlbefindens mit dem 3:0 eine Extraprämie an die Mannschaft auszuloben?

Schlösser: Überhaupt nicht, da bin ich Vollblut-Kaufmann, der weiß, was er sagt und tut. Der einzige Nachteil solch schöner Abende ist der Umstand, dass mein Puls verrückt spielt. Das liegt aber am doppelten Zigaretten-Konsum bei solchen Spielen. Der muss dann mit ein paar Bier wieder runtergefahren werden. Somit geht’s nur ans eigene Portemonnaie.

Wie erklären Sie sich, dass die Mannschaft meist Ex oder hopp spielt?

Schlösser: Ich will nicht hoffen, dass das so bleibt. Das ist nicht gut – und nicht nur für den Puls des Präsidenten. Ich hoffe, dass die Jungs jetzt an ihre Qualität glauben und dass auch in Hiesfeld im Pokal beweisen. Wenn wir da weiterkommen, hätten wir die Chance auf weitere hochkarätige Gegner. ste

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