Am Sonntag kommt Hönnepel an die Kölner Straße. Das Team schlug zuletzt die U23 des MSV.

Emre Özkaya ist die neue Stammkraft im VfR-Sturm.
Emre Özkaya ist die neue Stammkraft im VfR-Sturm.

Emre Özkaya ist die neue Stammkraft im VfR-Sturm.

Nagraszus

Emre Özkaya ist die neue Stammkraft im VfR-Sturm.

Krefeld-Fischeln. Man muss sich an diesen Anblick erst noch gewöhnen wie an die Höhenluft. Aufsteiger VfR Fischeln führt die Tabelle der Fußball-Oberliga nach fünf Spieltagen und fünf Siegen an. Eine Bilanz, die bei den Grün-Weißen eher an zurückliegende Landesliga-Spielzeiten erinnert. Doch nicht nur durch die schier beeindruckende Punktausbeute hat sich der Klub von der Kölner Straße in den Rang der Mannschaft der Stunde am Niederrhein befördert. Immer wieder kann man darauf verweisen, dass alle fünf Siege Ergebnis einer guten Teamleistung waren und stets die an diesem Tag bessere Mannschaft die Punkte verbucht hat – der VfR.

Der VfR hat keine Angst mehr vor der Oberliga und den Favoriten

Die Höhenluft hat dem Ensemble von Trainer Josef Cherfi bislang noch nicht geschadet. „Wir spielen ungezwungen und wollen die gute Stimmung und den Lauf nutzen, um weiter guten Fußball zu spielen“, sagt Cherfi vor dem Spitzenspiel am Sonntag daheim gegen den amtierenden Meister SV Hönnepel-Niedermörmter. Dann hoffen die Verantwortlichen auf etwas mehr Besucher als üblich. Das Krefelder Sportpublikum ist bekanntermaßen wählerisch.

Die Gäste aus Kalkar kommen mit der Empfehlung eines 2:1-Sieges über den MSV Duisburg U 23 nach Fischeln. „Es ist eine erfahrene und spielstarke Mannschaft“, sagt Cherfi über den Gegner. SV-Trainer Goerg Mewes wird sich einen Schlachtplan zurechtlegen müssen. Die Fischelner haben in den vergangenen Wochen mehrfach gezeigt, dass sie die Angst vor großen Namen und der Oberliga abgelegt haben und ihr Spiel durchziehen.

Auch im Falle einer Niederlage blieben die Krefelder spitze in der fünften Klasse. Der Abstand zum Tabellenzweiten 1. FC Bocholt, ebenfalls ein aufmüpfiger Aufsteiger, beträgt vier Punkte. Beim jüngsten 1:0-Sieg in Nievenheim sah Cherfi aber auch noch Verbesserungspotenzial. „Wir haben einige Chancen ausgelassen und wären beinahe bestraft worden. Gegen Ende des Spiels haben wir nicht mehr gut genug verteidigt.“ Diese Abgezocktheit ist ein Merkmal, das man dem Oberliga-Meister attestieren kann. Gerade im Spiel gegen die jungen Kicker des MSV zeigte die Mewes-Elf nach Rückstand Zweikampfstärke und Präsenz. Der VfR nimmt diese Prüfung in seiner komfortablen Lage sicher gerne an.

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