Özer trifft erst in der Nachspielzeit zum glücklichen Ausgleich.

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Fußball-Ballett: Florian Keßelhut vom TuS Bösinghoven (links) mit seinem Moerser Gegenspieler

Fußball-Ballett: Florian Keßelhut vom TuS Bösinghoven (links) mit seinem Moerser Gegenspieler

Raiko Gayk

Fußball-Ballett: Florian Keßelhut vom TuS Bösinghoven (links) mit seinem Moerser Gegenspieler

Bösinghoven. Fußball-Landesligist TuS Bösinghoven hat nach der Winterpause einen Fehlstart hingelegt. Gegen den GSV Moers kam das Team von Trainer Wolfgang Jeschke gestern am heimischen Windmühlenweg nur zu einem 2:2-Remis.

„Das war ein eher glückliches Unentschieden“, analysierte Jeschke. Wie schon bei der Heimniederlage gegen Tönisberg kam der TuS in der gesamten Partie nicht richtig ins Spiel. „Wir tun uns schwer im Moment und haben versäumt, unsere wenigen Chancen zu nutzen“, sagte der TuS-Coach.

Die erste kalte Dusche kommt schon nach fünf Minuten

Schon nach fünf Minuten war der Aufstiegsaspirant kalt erwischt worden. Ein Sonntagsschuss von Hrvoje Vlaovic bedeutet die frühe Führung für die Gäste. Auch den Ausgleich rund eine Viertelstunde später besorgte der GSV Moers. Eric Holz lenkte eine Flanke von TuS-Akteur Christian Spielmann ins eigene Tor.

Über den früh eingewechselten Mehmet Yesil und Axel Lawareé hatte der TuS dann die Chance, vor der Pause in Führung zu gehen, doch Lawareé nutzte die 100-prozentige Möglichkeit nicht. Stattdessen ging der GSV Mitte der zweiten Hälfte abermals in Führung. Abdelaziz Zenzoul ließ Marco Schmitz mit einem Heber keine Chance.

Der Druck der Gastgeber wuchs nun, doch es fehlte an zwingenden Aktionen. „Wir waren wie gegen Tönisberg zu statisch, es fehlte die Kreativität“, monierte Jeschke. Wo Spielmann noch an Nils Krützberg im Tor der Moerser gescheitert war (78.), machte es Mehmet Özer in der Nachspielzeit besser.

Er traf per Kopf zum Ausgleich für Bösinghoven. Glück im Unglück für den TuS: Auch Tabellenführer Hamborn 07 ließ zu Hause Federn. Im Derby gegen Verfolger FSV Duisburg spielten Hamborn 1:1. Doch darüber mag sich Wolfgang Jeschke nicht recht freuen: „Wir gucken nicht nach links oder rechts, wir müssen einfach nur unsere Spiele gewinnen.“

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