Krefeld. Die Schwimmvereinigung Krefeld (SVK) hat ein Problem: Im Winterbetrieb fehlen dem Verein Wasserflächen. Werner Gottschalk, Vorsitzender der SVK, sieht langfristig die Ziele besonders im Jugendsport gefährdet. „Wir können den Betrieb so nicht aufrechterhalten“, sagt Gottschalk. Seine Sorge gilt der Aegir-Traglufthalle, die an der Duisburger Straße momentan im Aufbau befindlich ist und auch von der SVK genutzt wird. „Die Halle ist alt und nicht verlässlich. Das ist eine endliche Lösung“, gibt Gottschalk zu bedenken.

Doch der „Plan B“, eine Halle über dem Außenbecken des Bockumer Badezentrums zu errichten, ist vorerst vom Tisch. Neue Leitungen müssten verlegt werden, die Umkleidekabinen für die Sportler sind weit vom Becken entfernt: Dies macht die Bockumer-Lösung teuer. 600 000 bis 700 000 Euro hat die Stadtverwaltung ausgerechnet. „Aus Haushaltsgründen nicht möglich“, antwortete der Stadtsportbund. Zusätzliche Wasserflächen könnten nur durch Verdrängung anderer Vereine generiert werden. Das findet Werner Gottschalk unsportlich: „Das wollen wir nicht.“ jyz

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