Tischtennis-Verbandsligist startet mit vier Siegen. ATK-Damen vorne.

Krefeld. Die Eingewöhnungszeit ist vorbei. Vier Spieltage haben die Tischtennis-Clubs in der neuen Saison hinter sich, und schon früh lassen sich erste Tendenzen erkennen. Für wen läuft es gut und wer hat noch einiges an Arbeit vor sich? So lief der Saisonstart für die heimischen Clubs.

Die Gewinner

Was sich vor der Saison bereits erahnen ließ, hat der Kempener LC in den Anfangswochen eindrucksvoll bestätigt. In Boris Rosenberg, der als Nummer eins und Spielertrainer fungiert, hat Kempen in der Verbandsliga eine klare Linie. Die Bilanz lässt sich mit vier Siegen aus vier Spielen sehen. Vorläufiger Höhepunkt war vergangene Woche der 9:6-Sieg über den bis dahin ungeschlagenen VfB Kirchhellen. Der Hauptkonkurrent kommt aber aus Bottrop, am 2. Dezember kommt es zum Duell.

Die Erfolgsgeschichte der Anrather Damen nimmt kein Ende. Nach dem Aufstieg in die Regionalliga steht der ATK mit zwei Siegen aus zwei Spielen wieder auf Platz eins. Zwar waren es Erfolge über Ottmarsbocholt und Richtsberg, die beide noch ohne Punkte dastehen lassen, dennoch sind es für die Damen frühe und wichtige Punkte gegen den Abstieg. Nach oben hin bleibt alles offen.

Das Mittelfeld

Es war ein Start mit Licht und Schatten für den SC Bayer Uerdingen. Nach der Niederlage gegen Holzbüttgen folgte in der Oberliga ein schwaches 8:8 gegen den Tabellenletzten SC Wewer. Ein Unentschieden der besseren Sorte folgte gegen Borussia Dortmund II, doch in den nächsten Spielen müssen Siege her. Gute Chancen bieten sich bereits am Sonntag in Ronsdorf (14 Uhr).

Für Landesligist Rhenania Königshof hagelte es bei der 7:9-Niederlage gegen Kelzenberg schon im ersten Spiel die erste Niederlage. Doch das Team um Oliver Belles hakte die bittere Niederlage schnell ab und gewann gegen Gladbach, Mülhausen und Rheydt. Damit sitzen die Königshofer den beiden ungeschlagenen Teams aus Kelzenberg und Neuss im Nacken.

Die Verlierer

Als Aufsteiger hat man es für gewöhnlich schwer. Der TTC BW Krefeld erfährt es in der Verbandsliga gerade am eigenen Leib. Nach drei Niederlagen zum Auftakt sollen gegen Frintrop II am Samstag (18.30 Uhr) endlich die ersten Punkte her. Wenig besser ergeht es auch Ligakonkurrent TSV Bockum. Mit nur einem Sieg auf dem Konto stehen die Vorzeichen vor dem Spiel gegen Favorit Bottrop (Sa., 18.30 Uhr) schlecht. Besonders bitter war die 6:9-Niederlage im Derby gegen Bayer II. Gelingt am Samstag keine Sensation, könnten die Bockumer auf einen Abstiegsplatz zurückfallen.

Nach dem abgewendeten Abstieg im vergangenen Jahr läuft es für den SC BW Mülhausen in der Landesliga ebenfalls unrund. Noch ohne Punkt rangieren sie auf dem letzten Tabellenplatz. Die Duelle gegen direkte Konkurrenten kommen aber noch, dort sind Siege Pflicht.

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