Mit Trainer Dominic Madre ist der B-Ligist Spitzenreiter. Ein Dreikampf an der Spitze.

Krefeld. Die Fußballer von Thomasstadt Kempen streben wieder besseren Zeiten entgegen. Der Tabellenführer der Gruppe 2 in der Kreisliga B hat gute Chancen, ein Jahr nach dem Abstieg den den direkten Wiederaufstieg in die A-Liga zu schaffen.

Dominic Madre, der mit Manuel Kern als Trainer verantwortlich ist, würde das sehr freuen: „Der Aufstieg wäre eine tolle Sache. Allerdings ist noch längst nichts entscheiden. Wir haben in den kommenden Wochen schwere Spiele vor uns.“ Kempen hat 65 Punkte, muss sich in drei Wochen mit dem direkten Verfolger TSV Meerbusch IV (63 Punkte) und am letzten Spieltag mit dem Tabellendritten Teutonia St. Tönis II (60 Punkte) auseinandersetzen. Sowohl Teutonia als auch Meerbusch haben noch ein Spiel weniger ausgetragen, haben ebenfalls den Aufstieg im Visier.

Die Entwicklung der Kempener ist beachtlich. Dominic Madre hatte im März 2016 nach der Trennung von Trainer Klaus Hammann in einer kritischen Phase den A-Ligisten übernommen und musste den Neuaufbau gestalten.

Seit 32 Jahren ist der Trainer schon im Verein aktiv

Dabei kam dem 38-Jährigen zugute, dass er die Kempener Fußballszene bestens kennt. Schon als Sechsjähriger spielte er bei den Thomasstädtern, ist dem Verein bis auf zwei kleine Unterbrechungen bis heute treu geblieben. Madre sagt: „Wir haben im Vorjahr einen kompletten Neustart gewagt.“ Zu den Eckpfeilern der Mannschaft gehört Kapitän Dominque Strathe als wichtiges Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft. Mit 20 Treffern ist Strathe der zweitbeste Torjäger des Teams. Der beste Torschütze der Thomasstädter ist jedoch Immanuel Erdmann mit 23 Treffern. Seit der Rückrunde verstärkt Lukas Klingenbiel wieder das Kempener Team, da sein Auslandssemester beendet ist. Madre sagt: „Sollte es mit dem Aufstieg nicht klappen, wäre dies kein Beinbruch. Die Mannschaft ist entwicklungsfähig“ RZ

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