Der HTC verliert in der Bundesliga gegen Mannheim mit 6:0. Die Krefelder mussten ersatzgeschwächt antreten.

Endgültig abgestiegen: Der HTC Blau-Weiß Krefeld mit Dennis van Scheppingen muss den Gang in Liga zwei antreten.   Archiv
Endgültig abgestiegen: Der HTC Blau-Weiß Krefeld mit Dennis van Scheppingen muss den Gang in Liga zwei antreten.   Archiv

Endgültig abgestiegen: Der HTC Blau-Weiß Krefeld mit Dennis van Scheppingen muss den Gang in Liga zwei antreten.   Archiv

M. Decoux

Endgültig abgestiegen: Der HTC Blau-Weiß Krefeld mit Dennis van Scheppingen muss den Gang in Liga zwei antreten.   Archiv

Mannheim. Für den HTC Blau-Weiß Krefeld war am Sonntag schon um 13.55 Uhr der Abstieg aus der Tennis-Bundesliga besiegelt. Nach knapp drei Stunden Spielzeit führte der TK GW Mannheim schon mit 3:0, und damit war rechnerisch der Klassenverbleib nicht mehr möglich.

Dadurch erübrigte sich auch der Blick auf den Spielstand zwischen dem Rochusclub Düsseldorf und dem 1. FC Nürnberg, dem direkten Konkurrenten der Seidenstädter. Nur bei einem Sieg der Krefelder wäre ein Vergleich im Match- bzw. Satzverhältnis mit den Franken notwendig geworden. Schade, denn die Düsseldorfer gewannen dieses Spiel deutlich, und Krefeld unterlag letztlich mit 0:6 in Mannheim.

Die Nürnberger durften sich über den Ligaverbleib freuen, während die Krefelder zum zweiten Mal in Folge absteigen. Wenn man den Blick auf die personelle Besetzung der Blau-Weißen im Spiel gegen Mannheim richtet, sieht ein vernünftiger Abstiegskampf am letzten und damit entscheidenden Spieltag eigentlich anders aus.

Sogar Ersatzspieler Sven André musste am Ende auf den Platz

Teamchef Olaf Merkel musste sogar auf Ersatzspieler Sven André zurückgreifen, um das Quartett zu vervollständigen. Keine Frage, die vier eingesetzten Akteure agierten, gemessen an den spielerischen Möglichkeiten, noch recht gut, wobei insbesondere „Notnagel“ Sven André die große Chance hatte, im Champions-Tiebreak seinen Gegner Daniel Steinbrenner zu bezwingen.

Leider unterlag der Krefelder knapp mit 8:10. Ivan Navarro Pastor konnte gegen Martin Fischer nur einen Satz mithalten und ging danach deutlich unter. Dennis van Scheppingen hatte gegen den Polen Juan Pablo Brzezicki einige gute Möglichkeiten, doch die entscheidenden Punkte gingen an den Gegner. Im Spitzeneinzel machte Denis Gremelmayr gegen Oscar Hernandez mit dem vierten Punkt den Sieg nach den Einzeln perfekt.

Einzel:
Gremelmayr - Hernandez 7:5, 6:2
Fischer - Navarro Pastor 5:7, 6:1, 10:5
Brzezicki - van Scheppingen 6:4, 7:5
Steinbrenner - André 4:6, 6:4, 10:8.

Doppel:
Gremelmayr/Fischer - Navarro Pastor/van Scheppingen 5:7, 7:6, 10:5
Brzezicki/Steinbrenner - Hernandez/André 6:1, 6:4.

Wieder einmal sind die Krefelder abgestiegen, und zwar erneut, wie schon im Vorjahr, ohne einen einzigen Sieg zu verbuchen. Das letzte Erfolgserlebnis liegt damit schon über zwei Jahre zurück. Ob sich für die Blau-Weißen noch eine Möglichkeit eröffnet, im Nachrückverfahren doch noch die Erstklassigkeit zu halten, wird sich entscheiden, wenn sich die Aufsteiger der 2. Liga klar entscheiden müssen, ob sie den Aufstieg annehmen oder darauf verzichten und in der 2. Bundesliga starten.

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