Der DM-Titel ist für die zweitplatzierte Hülserin nur der Anfang.

Juliane Schenk bei ihrem Erstrunden-Aus in Peking.
Juliane Schenk bei ihrem Erstrunden-Aus in Peking.

Juliane Schenk bei ihrem Erstrunden-Aus in Peking.

Reuters

Juliane Schenk bei ihrem Erstrunden-Aus in Peking.

Krefeld. Juliane Schenk gehört bereits seit mehreren Jahren zur Creme de la Creme im deutschen Badminton. Mit Turniersiegen in Belgien, Polen und Italien und ihrer zweiten Olympia-Teilnahme hat sich die 26-Jährige Hülserin im vergangenen Jahr zudem endgültig in der Weltelite etabliert.

Bei ihrem Erstrunden-Aus in Peking kam Schenk dabei die Ehre zuteil, die Spiele mit dem Einzel gegen die Indonesierin Maria Kristin Yulianti zu eröffnen. Einziger Wermutstropfen blieb somit, dass sie trotz starken Spiels nach vergebenem Matchball wie schon 2004 frühzeitig die Segel streichen musste.

Aber aus dieser Erfahrung ist sie gestärkt hervorgegangen. Das hat die Hülserin unlängst bei den Deutschen Meisterschaften in Bielefeld bewiesen. Nach drei Vizemeisterschaften im Einzel und vier Doppeltiteln hat sie dort endlich ihren heiß ersehten ersten nationalen Einzelsieg geholt.

"Internationale Turniere haben schon einen höheren Stellenwert, aber ich freue mich ungemein über diesen Titel, keine Frage", sagte Juliane Schenk nach ihrem Triumph. Um einen internationalen Titel spielt die 26-Jährige ab heute in Liverpool (England). Zum Auftakt der Mannschafts-Europameisterschaft trifft die Weltranglisten-20. in der Gruppe 3 um 14 Uhr auf die Slowakei.

Ihr großes Ziel in diesem Jahr ist aber die Weltmeisterschaft, die im August in Hyderabad (Indien) ausgetragen wird. Dort rechnet sich Juliane Schenk, die sich selbst zu den körperlich stärksten Spielerinnen der Tour zählt, auch Chancen auf eine Medaille aus.

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