Rund 80 Größen aus dem Sport in Krefeld haben im Rathaus über die Zukunft diskutiert.

Entwicklung
Rund 80 Persönlichkeiten aus dem Krefelder Sport haben im Rathaus auf Einladung des Stadtsportbundes diskutiert. Rechts im Bild SSB-Chef Dieter Hofmann.

Rund 80 Persönlichkeiten aus dem Krefelder Sport haben im Rathaus auf Einladung des Stadtsportbundes diskutiert. Rechts im Bild SSB-Chef Dieter Hofmann.

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Rund 80 Persönlichkeiten aus dem Krefelder Sport haben im Rathaus auf Einladung des Stadtsportbundes diskutiert. Rechts im Bild SSB-Chef Dieter Hofmann.

Krefeld. Der Krefelder Sportdialog hat sich zu einem landesweiten Pilotprojekt für die Sportentwicklung der Städte in NRW weiterentwickelt. „Der Landessportbund hat sich begeistert gezeigt über den Krefelder Sportdialog. Daher unterstützt uns der LSB intensiv“, sagte Dieter Hofmann, Vorsitzender des Stadtsportbundes (SSB), im jüngsten Sportausschuss. Die Gespräche waren ursprünglich im Frühjahr 2012 initiiert worden, um einen Sportentwicklungsplan für die Stadt aufzustellen.

Die Ergebnisse werden in einem Positionspapier zusammengefasst

Erster Schritt des SSB war eine Bestandserhebung vorhandener Sportanlagen, Leistungsstützpunkte und Angebote der Vereine. Im zweiten Schritt wurden etwa drei Dutzend Interviews mit Größen aus dem Sport in Krefeld geführt und ausgewertet. Im dritten Schritt haben jetzt rund 80 Vertreter des Sports in Krefeld im Rathaus diskutiert, darunter die Dezernenten Thomas Visser (Sport) und Gregor Micus (Schule), die Vorstände der größten Sportvereine sowie Vertreter von Politik, Verwaltung, LSB und Wirtschaft.

Gesprochen wurde über die Sportentwicklung, die aktuelle Situation und die Zukunft der Sportvereine. „Mit dieser Veranstaltung erreicht das Projekt Krefelder Sportdialog eine entscheidende Phase“, sagte SSB-Geschäftsführer Jürgen Hütter. In den Interviews war herausgekommen, dass die Interviewten die Situation des Sports in Krefeld zwar recht positiv beurteilten, jedoch wurden auch zahlreiche Probleme genannt.

Die Hauptfragen, die sich daraus ergaben, lauteten: Wie schaffen wir es, moderne Sportstätten für ein zukunftsfähiges Sportangebot zu stellen? Wie schaffen wir es, dass alle am Krefelder Sport Beteiligten an einem Strang ziehen? Was bedeutet gelebte Sportförderung für Kinder und Jugendliche? Wie kann Krefeld für leistungsorientierte junge Sportler attraktiv sein? Was zeichnet einen zukunftsfähigen Verein aus?

In fünf Arbeitsgruppen wurde im Anschluss diskutiert. Die Ergebnisse werden vom SSB nun ausgewertet und zu einem Positionspapier zusammengefasst. „Die Teilnehmer aller Krefelder Sportvereine wollen unter Führung des Stadtsportbundes noch intensiver Zusammenarbeiten“, lautete das Fazit. Red

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