Etliche Teams aus dem hiesigen Kreis kommen am Dienstag zum Länderspiel Deutschland gegen Rumänien in den König-Palast.

Die Nationalspieler beim Gruppenfoto.
Die Nationalspieler beim Gruppenfoto.

Die Nationalspieler beim Gruppenfoto.

dpa

Die Nationalspieler beim Gruppenfoto.

Krefeld. Nur drei Tage nach dem Jahreswechsel steht das erste große Sport-Highlight im Jahr 2017 in Krefeld an. Die deutsche Handball-Nationalmannschaft trifft am Dienstag zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Frankreich ab 11. Januar im König-Palast auf Rumänien (18.30 Uhr). Binnen weniger Tage waren die Karten für das Testspiel vergriffen, die Vorfreude der Krefelder ist dementsprechend groß. Doch nicht nur Fans fiebern dem Spiel entgegen, auch die Krefelder Handballszene freut sich auf den hochklassigen Leckerbissen. Krefelds größer Club, die HSG, wird bei dem Länderspiel selbstverständlich Flagge zeigen. Auf Einladung der Stadtwerke werden neben der Clubführung rund um die Geschäftsführer Thomas Wirtz und Manfred Fothen auch einige Spieler den Weg in den König-Palast finden, versichert Pressewart Andre Schicks: „Mannschaft und Trainer werden zum Teil vor Ort sein. Mit dabei sind auch einige Zugänge, die wir vor kurzem verpflichtet haben.“

Bestätigung der guten Arbeit in Krefeld

Schon seit Wochen steht Schicks im engen Kontakt mit dem Deutschen Handballbund (DHB). Er sagt: „Vielleicht wird es das ein oder andere Interview geben, das steht aber noch nicht fest. Der Zeitplan des DHB ist sehr eng.“ Schon vor zwei Jahren hatte das Team um Bundestrainer Dagur Sigurdsson im Rahmen des Vier-Länder-Turniers in Krefeld gespielt. Damals siegte Deutschland mit 35:26 gegen Russland. Dass nur zwei Jahre später erneut ein Länderspiel im König-Palast stattfindet, ist für Schicks eine Bestätigung der guten Arbeit in Krefeld: „Es ist extrem wichtig, dass solche Events hier stattfinden. Das erste Länderspiel hat gezeigt, dass Krefeld ein gutes Pflaster ist.“

Zwar liegt Weihnachten schon mehr als eine Woche zurück, für die Turnerschaft Grefrath aber kein Problem. Mit über 200 Spielern aus Senioren- und Jugendmannschaften nutzen die Grefrather das Länderspiel zur verspäteten Weihnachtsfeier. Markus Knauf, Trainer der ersten Herrenmannschaft, sagt: „Die Vorfreude auf das Spiel ist riesig. Wir kommen mit sehr vielen Jugendmannschaften, die Kinder dürfen aber mit aufs Feld.“ Und auch sportlich gesehen erwartet Knauf einen Leckerbissen: „Ich denke, die Deutschen nehmen es sehr ernst, schließlich geht bald die WM los. Das wird nicht so wie beim Fußball, wo man es manchmal später bereut, da gewesen zu sein“, scherzt Knauf.

Nationalspieler als große Vorbilder für die Kinder

Für Herbert Plenker, Pressewart der Adler Königshof, ist ein Länderspiel jedes Mal aufs Neue ein Highlight. Zwar weilen sowohl Dirk Wolf, Trainer der 1. Herren, als auch Plenker noch im Weihnachtsurlaub, aus sicheren Kreisen weiß der Pressewart jedoch, dass auch zahlreiche Akteure der Adler Königshof vor Ort sein werden. Plenker sagt: „Vom Verein aus wurde nichts organisiert, da viele die Pause für eine kleine Urlaub nutzen. Dennoch werden viele Spieler da sein, da bin ich mir sicher.“ Dass vor einem großen Turnier der Hype um die Nationalmannschaft immer groß ist, sei für ihn normal. Doch besonders für die Jugend wird das Spiel ein Highlight, meint Plenker: „Für die Kinder sind die Nationalspieler alle große Vorbilder. Sie orientieren sich an ihnen, und in dem Alter hofft man ja auch noch auf eine große Karriere. So ein Spiel vor der Tür zu haben, ist dann schon klasse.“

Eine Meinung, die auch Matthias Lüttges von der TD Lank vertritt, die ebenfalls mit vielen Jugendmannschaften das Spiel besuchen wird. Auch Teile der ersten und zweiten Herrenmannschaft, die sich größtenteils unabhängig voneinander Tickets besorgten, sind vor Ort. Lüttges sagt: „Das Spiel war sehr schnell ausverkauft. Daran sieht man ja, wie groß die Resonanz in Krefeld für den Handball ist. Das Nationalteam ist immer ein Magnet für den Handballsport.“

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