René Giesen aus Waldniel und Vera Schwandt aus Uerdingen heißen die Sieger beim Hauptlauf im Forstwald.

 Der Waldnieler René Giesen (M.) hatte den Uerdinger Matthias Epping (r.) und Lucas Vehling (l.) hinter sich gelassen.
Der Waldnieler René Giesen (M.) hatte den Uerdinger Matthias Epping (r.) und Lucas Vehling (l.) hinter sich gelassen.

Der Waldnieler René Giesen (M.) hatte den Uerdinger Matthias Epping (r.) und Lucas Vehling (l.) hinter sich gelassen.

Sie Siegerin bei den Frauen, Vera Schwandt. (BF/samla)

Der Waldnieler René Giesen (vorne) ließ am Ende den Uerdinger Matthias Epping hinter sich.(BF/samla)

Bernward Franke, Bild 1 von 3

Der Waldnieler René Giesen (M.) hatte den Uerdinger Matthias Epping (r.) und Lucas Vehling (l.) hinter sich gelassen.

Krefeld. Der Silvesterlauf des DJK VfL Forstwald hat auch bei seiner 43. Auflage nicht an Faszination eingebüßt. Mit der Rekordzahl von 739 Läufern, die das Ziel am Bellenweg erreichten, wurde am Dienstag die Erfolgsgeschichte nun fortgeschrieben. Bis zu 2000 Zuschauer hatten die Läufer angefeuert.

Wie schon vorab berichtet, konnte der viermalige Sieger Benedikt Boyxen nicht teilnehmen. Der aus Nettetal stammende Berliner Historiker, der ansonsten immer im Weihnachtsurlaub in Forstwald an den Start gegangen war, wurde dringend in Berlin gebraucht. Der 31-Jährige hatte aber rechtzeitig dafür gesorgt, dass der Wanderpokal im Ziel auf den Sieger wartete.

Auf diesen hatte besonders der 27-jährige Triathlet Matthias Epping gehofft. Er legte auf der 8,1 Kilometer langen Strecke auch gleich richtig schnell los, konnte aber schon nach drei Kilometern dem 20-jährigen Waldnieler René Giesen nicht mehr folgen. Der Spitzenathlet des SC Bayer Uerdingen belegte trotz eines harten Endspurts doch nur den dritten Platz. „Ich bin sehr enttäuscht, ich wollte endlich mal gewinnen. Hier war ich schon so oft Zweiter oder Dritter“, sagte der erfolgreiche Triathlet im Ziel keuchte. Derweil erzählte Giesen lächelnd, dass er „nun in Köln Sport studiert und sich mehr auf das Laufen konzentrieren wird“.

Zweiter wurde ein hierzulande nicht Unbekannter, den „mal wieder die pure Lauflust gepackt“ hatte. Es war der 29-jährige Lucas Fehling, der nun in Erlangen Geologie studiert und früher für die Mönchengladbacher LG unterwegs war.

Bei den Frauen gewann Cleverness vor jugendlichem Elan

Bei den Frauen gewann eine bisher fast völlig unbekannten Läuferin. Die 30-jährige Vera Schwandt, Lehrerin an der St. Töniser Sekundarschule und künftige Triathletin beim SC Bayer Uerdingen, erwies sich als die Cleverste. Sie ließ die 17-Jährige Sarah Schmidt (LAZ Mönchengladbach), immerhin U 18-DM-Dritte im 800-Meter-Lauf, sich erst einmal austoben, um ihr dann davon zu rennen. Das gelang auch noch der 35-jährigen Angela Minke (Krefelder Kanu Klub), die Zweite wurde. „Vera Schwandt wird jetzt noch schwimmen lernen, dann wird sie beim Triathlon abgehen“, kündigte Dieter Hofmann, Stadtsportbund-Vorsitzender und Uerdinger Triathlon-Manager, an. Die Siegerin gab sich überrascht. „Ich bin einfach nur nach Gefühl gelaufen“.

8,1 km: 1. René Giesen (OSC Waldniel) 27:16 Min., 2. Lucas Vehling (Erlangen) 27:42, 3. Matthias Epping (SC Bayer Uerdingen) 27:57, 4. Benedikt Patzelt (Mönchengladbacher LG) 28:07, 5. Thomas Severin (Bochum) 28:07, 6. Hermann-Josef Stefes (Mönchengladbacher LG) 28:14, 7. Sebastian Minke (Krefelder Kanu Klub) 28:19 (1. M 35)., 8. Magnus Gödiker (RSV Krefeld) 28:28 (2. M 35), 9. Kai Weyers (OSC Waldniel) 28:31 (1. U 20), 10. Robin Borghans (Krefeld) 28:39.
4,1 km: 1. Sebastian Gisbertz (OSC Waldniel) 13:14 Min., 2. Jan-Ole Schneiders (LAZ Möncheng.) 14:18 (1. U 16), 3. Arved Graupner (Kleinenbroich) 14:24, 12. Herbert Wolscht (TuS Oedt) 15:37, 13. Peter Klöcker (TuS Oedt) 15:43.

8,1 km: 1. Vera Schwandt (Bayer Uerdingen) 30:40 Min., 2. Angela Minke (Krefelder Kanu Klub) 31:39, 3. Sarah Schmidt (LAZ Mönchengladbach) 32:17 (1. U 18).
4,1 km: 1. Ester Jacobitz (Bayer Uerdingen) 14:26 Min., 2. Elisabeth Rohbeck (OSC Waldniel) 15:05, 3. Nicola Orths (Waldniel) 15:17., 4. Maike Kappenhagen (Oedt) 16:52.
 

Die Forstwalder, die 40 Helfer für die Organisation des Ablaufs auf die Beine gebracht hatten, waren über den Läuferansturm glücklich. „Es sind sogar sechs jüngere Helfer hinzugekommen“, berichtete der 72-jährige Cheforganisator Viktor Kox, der bald die Organisation in jüngere Hände legen möchte.

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