SC Bayer empfängt am Samstag HSG Hamm, Adler Mettmann Sport.

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Alexander Schult gab in Wermelskirchen am Dienstag sein Comeback.

Alexander Schult gab in Wermelskirchen am Dienstag sein Comeback.

DJ

Alexander Schult gab in Wermelskirchen am Dienstag sein Comeback.

Krefeld. Mit dem 32:29-Erfolg im Nachholspiel beim favorisierten TuS Wermelskirchen hat der SC Bayer Uerdingen am Dienstag für Furore in der 3. Handball-Liga gesorgt. Doch bereits am Samstag (18 Uhr) geht es im Bayer-Sportpark mit dem Rückrundenauftakt gegen den Tabellenvorletzten HSE Hamm (4:26 Punkte) im strammen Meisterschaftsprogramm weiter. „Wir haben mit 16 Punkten aus der Hinrunde unser Soll erfüllt. Zwei bis drei Punkte mehr hätten es aber sein können”, sagt Trainer Jörg Förderer.

Ging so mancher Punkt bis dahin unglücklich verloren, überzeugte der SC Bayer in Wermelskirchen mit einer starken Abwehrleistung in der Schlussphase. Zehn Minuten vor der Schlusssirene lagen die Uerdinger noch mit 24:27 hinten. Dann sorgte Stephan Windrath zunächst für den 27:27-Ausgleich, kurz darauf glich Thomas Heider zum 28:28 aus, ehe Spielmacher Thomas Pannen mit drei Toren hintereinander für die Entscheidung sorgte, und der Uerdinger Tross kurz darauf seinen Siegestanz am Mittelkreis vollführen konnte.

Sein Comeback nach einem Kreuzbandriss feierte in Wermelskirchen Linkshänder Alexander Schult. Zwei Tore glückten dem Rechtsaußen, der nun fortan im Wechsel mit Niklas Weiß auf der rechten Außenbahn für Furore sorgen will. Wesentlich mehr Kopfzerbrechen bereitet Förderer jedoch die linke Außenbahn. In Wermelskirchen zeigten Gerit Fietze wie Lukas Schmitz „eine indiskutable Leistung”, so Förderer. Gegen Hamm wollen beide wieder an ihre Bestleistungen anknüpfen. „Wir könnten mit einem weiteren Sieg unser positives Punktekonto ausbauen. Doch dafür muss die Einstellung stimmen. Hamm dürfen wir nicht unterschätzen”, warnt Förderer.

Oberligist Adler Königshof kassierte beim 38:45 zum Saisonauftakt gegen Aufsteiger Mettmann Sport eine höchst unangenehme wie unnötige Niederlage. Zum Rückrundenauftakt empfangen die Adler am Samstag (20 Uhr, (Sporthalle Königshof) Mettmann zur Revanche. Mit sechs Punkten Rückstand auf Tabellenführer Remscheid will das Team von Trainer Olaf Mast nun mit einem Sieg zumindest in Reichweite bleiben. Bis zum Saisonende Mitte April stehen weitere zwölf Spiele auf dem Programm.

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