Platz eins beim Bundesliga-Auftakt wird knapp verpasst. Frauen-Achter belegt den dritten Rang.

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Der Achter des Crefelder RC mit Marc Benger, Larus Melka, Moritz Koch, Dirk Materer, Alexander Thierfelder, Lars Henning, Thorsten Hütz, Matthias Simons und Steuerfrau Kristin Heume legte sich mächtig in die Riemen.

Der Achter des Crefelder RC mit Marc Benger, Larus Melka, Moritz Koch, Dirk Materer, Alexander Thierfelder, Lars Henning, Thorsten Hütz, Matthias Simons und Steuerfrau Kristin Heume legte sich mächtig in die Riemen.

Der Achter des Crefelder RC mit Marc Benger, Larus Melka, Moritz Koch, Dirk Materer, Alexander Thierfelder, Lars Henning, Thorsten Hütz, Matthias Simons und Steuerfrau Kristin Heume legte sich mächtig in die Riemen.

Krefeld. Am Wochenende starteten die beiden Achter des Crefelder RC auf dem Main in Frankfurt in die Ruder-Bundesligasaison. Über eine Sprintdistanz von 350 Meter kämpften 45 Männer- und Frauen-Achter um die beste Ausgangsposition für die Saison 2010. Die CRC-Frauen, Vizemeister des Vorjahres, belegten in der Tageswertung den dritten Platz, der Krefelder Herren-Achtern zog als Titelverteidiger nach Videoauswertung gegen das Team aus Hamburg denkbar knapp den Kürzeren.

Besonders eng ging es auch bei den Männern zu. Dabei hatte der Wettkampftag denkbar ungünstig für die CRC-Crew begonnen. Kurz vor dem Rennen renkte sich Alexander Thierfelder das Schultergelenk aus. Doch seine Teamkollege fackelte nicht lange. Während das Boot bereits am Start lag, wurde das Gelenk kurzerhand eingerenkt. Mit Thierfelder im Bott reichte es gleich zur ersten Bestzeit.

Im Finalrennen standen sich in den Krefeldern und dem Achter vom Hamburger und Germania Ruderclub die beiden Vorjahresbesten erneut gegenüber. Unter tosendem Beifall der Zuschauer ging es um Millimeter, und erst die Videoauswertung zeigte einen denkbar knappen Vorsprung des Hamburger Teams, welcher damit als Tabellenführer in die zweite Bundesliga-Saison startet.

Johanna te Neues verstärkt in den Finalrennen das CRC-Boot

Die CRC-Frauen hatten im "Wannsee Express" - einer Renngemeinschaft aus Mainz und Berlin - sowie der Crew aus München neue ernsthafte Konkurrenz erhalten. Beide Boote erreichten gemeinsam mit den Krefelderinnen und den Titelverteidigerinnen aus Hamburg die beiden Halbfinalrennen. Dass das Halb- und das A- oder B-Finale nicht leicht werden würden, war den CRC-Frauen nach den Vorläufen klar. Deshalb wurde das Team kurzerhand durch Johanna te Neues verstärkt, die am Vormittag noch in Duisburg bei der internationalen Wedau-Regatta an den Start gegangen war, um sich dort für die Ruder-Weltmeisterschaft zu empfehlen.

Dennoch mussten sich die Krefelder Frauen in einem äußerst knappen Halbfinale um wenige Zehntelsekunden dem Wannsee Express geschlagen geben. Nun ging es bei der Tageswertung um den dritten Platz. Den ließ sich der CRC-Achter, der das Münchener Boot auf Rang vier verwies, nicht nehmen.

"Wir freuen uns, wieder vorne mit dabei zu sein und werden bei den nächsten Bundesliga-Rennen erneut unser Bestes geben", sagte Schlagfrau Melanie Staelberg. Titelverteidiger Hamburg zeigte durchweg ein starkes Rennen und konnte am Ende des Tages die meisten Tabellenpunkte sammeln und den Tagespokal vor dem Berliner Achter in die Höhe strecken.

Der Trainer der beiden Achter aus Krefeld, Christoph Lücke, zeigte sich ebenfalls mit dem Ausgnag sehr zufrieden. "Beide Mannschaften haben sich in der 1. Ruder-Bundesliga wieder in die Spitze gerudert. Tabellenplatz zwei und drei sind eine ideale Ausgangsposition für die Saison. Wir freuen uns auf unsere Rolle des Jägers", sagte Lücke.

Der nächste Lauf der Ruder-Bundesliga findet am 19. Juni in Castrop-Rauxel statt, bevor es am 10. Juli mit dem dritten Saisontermin zum Heimspiel in Krefeld kommt.

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