21-Jähriger vom Crefelder Ruder-Club verliert Ausscheidungsrennen.

21-Jähriger vom Crefelder Ruder-Club verliert Ausscheidungsrennen.
Jonathan Rommelmann fährt nicht nach Rio.

Jonathan Rommelmann fährt nicht nach Rio.

Crefelder Ruder-Club

Jonathan Rommelmann fährt nicht nach Rio.

Krefeld. Um 10.27 Uhr stand es am Samstag in Köln fest: Jonathan Rommelmann vom Crefelder Ruder-Club fährt nicht nach Rio zu den Olympischen Spielen. Das Ausscheidungsrennen ging an den favorisierten Doppelzweier aus Mainz. Eine herbe Enttäuschung für den 21-jährigen Rommelmann.

Vom Start weg setzten sich die Mainzer Moritz Moos und Jason Osborne an die Spitze und gaben die Führung nicht mehr ab. Sie vergrößerten den Vorsprung auf Rommelmann und Partner Konstantin Steinhübel aus Würzburg ab der 1000-Meter-Marke sogar. Das Boot aus Berlin blieb indes mit einer Bootslänge Rückstand auf Tuchfühlung zu Mainz.

Rommelmanns Trainerin Sabine Tschäge sagt: „Das war schon frustrierend. Die Mainzer und Berliner rudern schon mehrere Jahre zusammen. Wir haben mit wenigen Trainingstagen und ohne jemals über die 2000-Meter-Distanz gefahren zu sein versucht, dagegen zu halten, was nicht geklappt hat.“ Rommelmann sagt: „Ich habe noch immer den Traum von Olympia. Tokio 2020 ist jetzt mein Ziel.“ Nach den aufreibenden Wochen gibt es für Rommelmann zwei Tage regeneratives Training, bevor sich der U 23-Weltmeister dem Projekt Titelverteidigung widmet.

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