Der Bundestrainer betreute in London die Damen-Doppel-Konkurrenz.

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In Wimbledon: Bundestrainer Christoph Müller.

In Wimbledon: Bundestrainer Christoph Müller.

In Wimbledon: Bundestrainer Christoph Müller.

Krefeld. "Das war eine tolle Sache, ich bin begeistert", schwärmt der Krefelder Christoph Müller, Bundestrainer der Deutschen Rollstuhl-Tennismannschaft. Erstmals in der langen Traditionsgeschichte des Tennisturniers in Wimbledon wurde im Rahmen des Grand Slams eine Damen-Doppel-Konkurrenz im Rollstuhltennis durchgeführt.

Die acht weltbesten Damen im Rollstuhltennis hatten die Möglichkeit, ihre Schläger auf den traditionellen Rasenplätzen zu kreuzen. Mit dabei war auch Katharina Krüger, Schützling des Bundestrainers. Die Berlinerin ist die Nummer sieben der Welt und spielte gemeinsam mit der Niederländerin Sharon Walraven. Im Halbfinale hatten sie aber keine Chance, gegen das weltbeste Duo und spätere Siegerpaar Vergeer/Homan (Niederlande) zu gewinnen. "Wir hoffen, uns auch für 2010 zu qualifizieren, die Grand Slams sind neben den Paralympics etwas ganz Besonderes", sagte Müller.

Das Interesse an den Rollstuhltennisspielerinnen war in diesem Jahr sehr groß. Im Schatten der Center Courts blieben sogar die gestandenen Profis stehen und bewunderten die Rolli-Tennisspielerinnen. RZ

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