Der Bundesligist wartet weiter auf seinen ersten Heimauftritt. Schwimmen und Fußball stehen derzeit auf dem Trainingsplan.

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Überfordert war die Hülser Abwehr beim 1:13 in Cronenberg.

Überfordert war die Hülser Abwehr beim 1:13 in Cronenberg.

Westerholz

Überfordert war die Hülser Abwehr beim 1:13 in Cronenberg.

Hüls. Rollhockey-Bundesligist Hülser SV fiebert dem ersten Heimauftritt entgegen, muss sich jedoch weiter in Geduld üben. Denn bisher waren die Hülser auf heimischem Boden zur Tatenlosigkeit verurteilt, da die Halle an der Bonhoeffer-Straße aufgrund eines Wasserschadens vorerst bis kommenden Samstag gesperrt ist. So musste bereits die vorgesehene Begegnung des zweiten Spieltages mit SK Germania Herringen verlegt werden. Auch die Heimspiele gegen RSC Darmstadt und RESG Walsum sind noch nicht terminiert. Da war Improvisation gefragt, vor allem was die Trainingsgestaltung angeht.

,,Wir mussten individuell trainieren", sagte Jörg Kluschewski, Coach der 1. Herren-Mannschaft. ,,Wir sind auf Fußball umgestiegen oder schwimmen gegangen, um uns fit zu halten und nicht einzurosten." Ein Angebot, in Düsseldorf zu trainieren lehnten die Hülser ab. "Wir hätten dort sogar unsere Heimspiele austragen können, doch das wäre mit großem Aufwand verbunden gewesen", so der Trainer.

Die Hülser Mannschaft, die sich komplett aus Spielern der eigenen Jugend (Durchschnittsalter: 22 Jahre) rekrutiert, wird wohl diese Saison wieder in der unteren Tabellenhälfte zu finden sein. Zurzeit belegt der Klub den sechsten Tabellenplatz. Denn nach dem gewonnenen Auftaktspiel gegen TuS Düsseldorf-Nord (5:4) leisteten sich die Hülser eine 1:13-Niederlage gegen den favorisierten Titelanwärter RSC Cronenberg. ,,Wir hatten mehr Angst vor den großen Namen. Deshalb haben wir auch so viele Tore kassiert. Allerdings ist Cronenberg für mich auch der große Titelfavorit", so Kluschewski.

Die Ziele der Hülser sind da weit niedriger gesteckt. "Wir wollen zusehen, dass wir nicht auf dem letzten Platz landen. Auch wenn wir in dieser Saison nicht absteigen können, da es nächste Saison eine Mannschaft mehr in der Bundesliga geben wird", sagte der Coach.

Sein Team sieht er trotz der miserablen Trainingsbedingungen in einem sehr guten Zustand. Dennoch hofft Kluschewski, dass die Halle bald wieder genutzt werden kann und die Hülser Rollhockey-Abteilung wieder ins Rollen kommt.

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