Robert Haake findet Vermarktungsidee prinzipiell gut.

interview
Robert Haake ist Geschäftsführer der Pinguine.

Robert Haake ist Geschäftsführer der Pinguine.

Dirk Jochmann

Robert Haake ist Geschäftsführer der Pinguine.

Krefeld. Über die Marketing-idee der HSG Krefeld sprach die WZ mit Robert Haake, Geschäftsführer der Krefeld Pinguine.

Herr Haake, kann die Vermarktungsidee der HSG Krefeld funktionieren?

Robert Haake: Prinzipiell finde ich die Idee gut. Es ist aber schwer, den Spitzensport in Krefeld auf diese drei Vereine herunterzubrechen. Wir haben mit Ringerin Aline Focken oder Ruderin Lisa Schmidla Sportlerinnen, die vom Erfolg ganz andere Maßstäbe setzen als wir, der KFC oder die HSG.

Die Pinguine locken aber die meisten Zuschauer zu einem Sportevent in Krefeld.

Haake: Nur weil wir die meisten Zuschauer haben, können wir nicht einfach hingehen und sagen, dass uns der Rest egal ist. Ich denke da auch an die Behindertensportvereine und viele mehr, die in Krefeld hervorragende Arbeit leisten und es ebenso verdienen, Aufmerksamkeit zu bekommen.

„Stadtmarketing hat gute Möglichkeiten, noch etwas mehr zu machen.“

Robert Haake, Pinguine-Geschäftsführer

Wo sehen Sie noch Potenzial, dem Sport in Krefeld mehr Aufmerksamkeit zu verleihen?

Haake: Ich erinnere mich da an die Play-off-Serien gegen Ingolstadt. Dort war bei Heimspielen die ganze Stadt in den Vereinsfarben des Eishockeyvereins geschmückt. Bei uns in Krefeld könnten die Fahnenmaste in der Innenstadt für solche Zwecke genutzt werden. Ich glaube, dass das Stadtmarketing gute Möglichkeiten hat, noch etwas mehr zu machen. hoss

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