Der Heimkehrer aus Duisburg überzeugt alle.

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Ben Reibel wechselte 2012 nach Duisburg. Archiv

Ben Reibel wechselte 2012 nach Duisburg. Archiv

Jochmann

Ben Reibel wechselte 2012 nach Duisburg. Archiv

Uerdingen. Der Name Reibel ist in der Wasserballszene ein Begriff. Wiebke Reibel und ihr Mann Guido spielten über Jahre beim SV Bayer 08 Uerdingen, beide auch für die deutsche Nationalmannschaft. Guido Reibel sogar bei den Olympischen Spielen – 1992 in Barcelona.

Entsprechend fiel der Apfel nicht weit vom Stamm. „Mein größtes Vorbild ist mein Vater. Ihn kann ich alles fragen“, sagt Ben Reibel. So ist es nicht verwunderlich, dass der 17-Jährige schnell in die Fußstapfen der Eltern getreten ist und früh seine Liebe zum Wasserball entdeckt hat.

Trainer Hoppe hat ihn nie aus Augen verloren in Duisburg

Die Wasserballausbildung hat er bei Bayer absolviert, wechselte aber 2012 zum mehrfachen Deutschen Meister ASC Duisburg, weil Bayer keine U 17-Mannschaft gemeldet hatte. Trainer Rainer Hoppe hatte ihn allerdings nie aus den Augen verloren, da er von Reibels Talent überzeugt war. In dieser Saison konnte Hoppe ihn zur Rückkehr zum SV Bayer 08 bewegen – ein Glücksfall für das Herren-Team. Denn Ben Reibel überzeugte alle, zahlte das Vertrauen, das die Trainer Kai Küpper und Rainer Hoppe in ihn gesetzt hatten, mit guten Leistungen und Toren zurück.

2017 will er sein Abitur bauen an der Montessori-Gesamtschule

Kapitän Bartek Luczak lobt den Youngster: „Ben entwickelt sich wahnsinnig gut und ist sowohl schwimmerisch, technisch und auch im Zweikampf enorm stark.“ 2017 will Reibel an der Maria-Montessori-Gesamtschule sein Abitur bestehen. Doch vorher träumt er von der Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio. Ehrgeizig und trainingsfleißig genug ist er, und eine Karriere im Nationalteam trauen ihm viele zu.

Heute jedoch will er sich erst einmal gegen den Titelanwärter Waspo Hannover mit einer sehr guten Leistung erneut empfehlen. „Meine sportlichen Vorbilder sind meine Mitspieler Bartek Luczak und Tim Wollthan, auch weil sie menschlich Super-Typen sind“, sagt Reibel

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