Fast 600 Aktive gehen in Krefeld an den Start. Erlös kommt den Kindern zugute.

Leichtathletik
Trainer unter sich: Reemt Pyka (Pinguine) und Fußball-Coach Friedhelm Funkel tauschen sich vor dem Lauf aus. (Gayk)

Trainer unter sich: Reemt Pyka (Pinguine) und Fußball-Coach Friedhelm Funkel tauschen sich vor dem Lauf aus. (Gayk)

GaykR, Raiko (g10)

Trainer unter sich: Reemt Pyka (Pinguine) und Fußball-Coach Friedhelm Funkel tauschen sich vor dem Lauf aus. (Gayk)

Krefeld. Beim 18. Krefelder Pfingstlauf gestern Vormittag im Stadtwald hatten die rührigen Organisatoren Klaus Freiberger, Holger Falk und Frank Klein mal wieder Wetterpech. Der Regen zu Beginn der Veranstaltung an der Hüttenallee dürfte wohl rund 200 Laufwillige abgehalten haben. Immerhin machten sich noch fast 600 Aktive auf die Strecken zwischen zwei und 21,1 Kilometer (Halb-Marathon) – in Marsch gesetzt von einer Samba-Trommler-Band.

Die Organisatoren verzeichneten so viele Voranmeldungen wie nie zuvor

„Wir waren einfach nach fünf Jahren großem Wetterglück mal wieder mit dem Regen dran“, zeigte sich total durchnässt, aber dennoch guten Mutes der Moderator Holger Falk. Sein mitorganisierender Kollege Klaus Freiberger war ein wenig enttäuscht. „Wir hatten fast 400 Voranmeldungen, so viel wie nie zuvor. Das wäre heute der Knaller geworden, wenn wir besseres Wetter gehabt hätten.“

Freiberger machte sich dann im Wald als Streckenposten weiter nützlich und wies die vielen Läufer, die sich in größeren bunten Gruppen bewegten, auf den rechten Weg, derweil Frank Klein das „Back-Office“ bediente und dort auch für den Urkunden-Druck der Läufer sorgte und so den Vorteil hatte, nicht nass werden zu müssen.

Das war schon vor dem Lauf Reemt Pyka. Der Co-Trainer der Pinguine hatte sich mit sechs KEV-Cracks wohl gut aufgewärmt. Kurzfristig „fußkrank“ meldete sich Nachwuchs-Spieler Patrick Klöpper. „Ich brauche Einlagen in den Schuhen, mir schmerzen die Füße“, begründete er humpelnd seine plötzliche Zuschauer-Rolle.

Wort hielten in jedem Fall Fußball-Bundesliga-Trainer Friedhelm Funkel und Stadt-Sportbund-Chef Dieter Hofmann. Während sich Funkel bei den Zehn-Kilometer-Läufern brav in der Gruppe der Sechs-Minuten-Starter (pro Kilometer) einreihte, machte sich Dieter Hofmann mit den Walkern auf den Weg. Kontrolliert wurde seine Gangart jedoch nicht, mitten im Wald wurde er nämlich mit seinen Stöcken in einer einzigen Hand leicht trabend gesehen. Zuvor hatte er schon angedeutet, dass das „Walken auch ganz schön anstrengend ist“.

Trotz der Nässe bei der gut gelungen Lauf-Veranstaltung gab es gestern auch wieder einen Sieger – nämlich Krefelds Kinder, die vom Rein-Erlös der Läufe Spielplatz-Geräte bekommen werden.

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