Den Krefeldern fehlt derzeit die Konstanz über die volle Spielzeit. Dennoch liegt der Klub gut im Rennen um die Play-off-Plätze.

Francois Methot (r.) und seinen Teamkollegen fehlte zuletzt die Konstanz über 60 Minuten.  Archiv
Francois Methot (r.) und seinen Teamkollegen fehlte zuletzt die Konstanz über 60 Minuten. Archiv

Francois Methot (r.) und seinen Teamkollegen fehlte zuletzt die Konstanz über 60 Minuten. Archiv

Jochmann

Francois Methot (r.) und seinen Teamkollegen fehlte zuletzt die Konstanz über 60 Minuten. Archiv

Krefeld. Die Krefeld Pinguine biegen so langsam auf die Zielgerade der Hauptrunde in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ein. Elf Begegnungen haben die Schwarz-Gelben noch zu absolvieren, an deren Ende am 10. März die Qualifikation für die Play-off-Runde stehen soll. Hatte man zu Saisonbeginn noch die Pre-Play-offs als Minimalziel ausgegeben, kämpft das Team von Coach Rick Adduono als derzeit Tabellenfünfter sogar um die direkte Qualifikation fürs Viertelfinale. Und da ist selbst einer der ersten vier Plätze noch in Reichweite, der dem Klub das aus finanzieller Sicht nicht gerade unwichtige Heimrecht in der ersten Runde bescheren würde.

Nicht zuletzt dank der Siegesserie im November und Dezember haben sich die Krefelder eine Ausgangsposition geschaffen, die ihnen im Kampf um die Endrunden-Plätze alle Möglichkeiten lässt. Trotz der Negativserie von sieben sieglosen Spielen hat die Konkurrenz nur vergleichsweise wenig Boden gutmachen können.

Es reicht in der DEL nicht, nur 30 oder 40 Minuten lang gut zu spielen

Doch der Schein trügt. Das weiß auch Coach Rick Adduono. Seit Wochen lässt die Mannschaft jene Konstanz vermissen, die sie in den oberen Tabellenbereich geführt hat. „Es reicht in der DEL nicht, wenn man man nur 30 oder 40 Minuten lang gut spielt“, hatte der Kandier zuletzt des öfteren bemängelt. Und das völlig zu Recht.

Denn in den vergangenen zehn Partien hat sich ausgerechnet der zweite Spielabschnitt als größter Schwachpunkt der Krefelder entpuppt. Entweder wurde dort zuweilen selbst eine komfortable Führung verspielt, oder aber man geriet entscheidend ins Hintertreffen.

In neun von zehn Fällen entschied der Gegner den zweiten Spielabschnitt für sich, einzig in Köln (6:5), gegen die Eisbären Berlin (4:3 nach Penaltyschießen) konnte ein Spiel im Schlussabschnitt noch gedreht, oder wie beim 4:3 gegen Augsburg ein knapper Vorsprung noch über die Zeit gerettet werden. Adduono weiß also, woran er mit seinen Schützlingen arbeiten muss. Wenn man denn Konstanz so einfach trainieren könnte. In erster Linie ist das eine Frage der Einstellung und der Konzentration. Doch dass sie genau in diesen Punkten besser sein können, haben die Pinguine im Saisonverlauf ja schon gezeigt.

1. Februar: EHC München (H), 3. Februar: Grizzly Adams Wolfsburg (A), 15. Februar: Adler Mannheim (H), 17. Februar: Nürnberg Ice Tigers (A), 19. Februar: Straubing Tigers (H), 22. Februar: Kölner Haie (H), 24. Februar: Eisbären Berlin (A), 1. März: Iserlohn Roosters (A), 3. März: DEG (H), 5. März: Hamburg Freezers (A), 10. März: Hannover Scorpions (H)

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