Seit einem Monat fehlt dem Angriffs-Trio mit Daniel Pietta, Marcel Müller und Dragan Umicevic die Effizienz.

Seit einem Monat fehlt dem Angriffs-Trio mit Daniel Pietta, Marcel Müller und Dragan Umicevic die Effizienz.
Aktuell klappt es nicht so recht mit dem Toreschießen bei Daniel Pietta (links) und Marcel Müller. Archiv

Aktuell klappt es nicht so recht mit dem Toreschießen bei Daniel Pietta (links) und Marcel Müller. Archiv

Dirk Jochmann

Aktuell klappt es nicht so recht mit dem Toreschießen bei Daniel Pietta (links) und Marcel Müller. Archiv

Als sich das Drama einer weiteren Niederlage gegen Straubing andeutete, reagierte Trainer Rick Adduono. Er legte, wenn man so will, die letzte Patrone ein. Und die hieß: So geht es nicht weiter mit dem Paradesturm. Daniel Pietta, Marcel Müller, Dragan Umicevic – das war einmal eine der gefährlichsten Sturmreihe der Liga, aktuell kränkelt das Trio. Und so versuchte Adduono zu retten, was zu verlieren drohte, bündelte Kräfte, stellte auf drei Reihen um – MacKay, Miller und Trettenes mussten auf die Bank – und riss den Paradesturm auseinander. Frei nach dem Motto: Jetzt muss etwas passieren. Er stellte im letzten Drittel Justin Feser als Center in Reihe eins, Pietta spielte mit Grygiel und Schymainski – auf sie geht das dritte Tor durch Kapitän Adrian Grygiel, dessen Einsatz heute in Bremerhaven verletzungsbedingt fraglich ist.

Bundestrainer Sturm monierte zu viel Eiszeit für Pietta und Müller

Pietta, Müller, Umicevic – die Paradereihe trifft nicht mehr, daher werden auch kaum mehr Spiele gewonnen, Und gegen Straubing musste gewonnen werden. Gerade Müller und Pietta kriseln, waren gegen Straubing ziemlich schwach. Ist das der Tribut für eine aufgrund der Olympiapause pickepackevoll getakteten Saison mit Spielen im Drei-Tage-Rhythmus? Und womöglich auch der Tribut, den das Duo jetzt zahlt für die Viel-Spielerei? Bundestrainer Marco Sturm hatte beim Deutschland-Cup mit seiner These für Aufsehen gesorgt. Sturm monierte, Pietta und Müller hätten zu viel Eiszeit bei den Pinguinen. Am Ende fehlt jetzt offensichtlich die Frische – körperlich wie mental.

Müller mit einem Tor in zehn Spielen, Pietta in acht Spielen

Das Top-Scorer-Duo wirkt ausgelaugt. Müller, bester Torjäger des Teams, hat abgesehen vom Penaltytreffer in Wolfsburg seit zehn Spielen nicht mehr getroffen. Sein letztes Tor aus dem Spiel heraus, erzielte er vor einem Monat am 8. Dezember beim 4:1-Erfolg in Düsseldorf. Bei Pietta sind es acht Spiele ohne Tor, seinen letzten Treffer markierte er am 13. Dezember beim 1:3 in Berlin.

Für die Aufgabe heute in Bremerhaven müssen die Pinguine weiter auf das Mitwirken von Christoph Gawlik verzichten. Der neu verpflichtete Stürmer Greger Hanson soll indes sein Debüt an der Seite von Center Justin Feser geben.

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