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Niklas Solder freut sich über seinen Treffer zum 1:0.

Niklas Solder freut sich über seinen Treffer zum 1:0.

Peggy Nieleck

Niklas Solder freut sich über seinen Treffer zum 1:0.

Krefeld. Nach der 0:4-Niederlage gegen die Frankfurter Löwen hat der Krefelder EV in der Eishockey-Oberliga-Endrunde auch bei den Hammer Eisbären mit 5:8 (1:2, 2:2, 2:4) verloren. Die Niederlage ist um so bitterer, da nun auch der fünfte Tabellenplatz in Gefahr geraten ist. Dabei hatte Niklas Solder gleich in der ersten Minute den KEV in Führung gebracht, der bis zur 53. Minute (5:5) ordentlich mithalten konnte. Doch die Hammer setzten in den Schlussminuten auf totalen Angriff und überrannten den KEV noch mit drei Treffern in den letzten fünf Minuten. Die weiteren KEV-Treffer erzielten Philipp Hendle, Jan Lankes, Christian Kretschmann und Thomas Dreischer. Wegen eines bösen Knieschecks von Christian Gose, der dafür eine Fünf-Minuten-Strafe bekam, musste KEV-Verteidiger Michel Ackers verletzt vom Eis. Mit den Spielen am Freitag in Essen und am Sonntag gegen Bad Nauheim beendet der KEV die Endrunde. Damit ist die Saison aber noch nicht beendet.

Laut den Durchführungsbestimmungen steht ab 24. Februar noch eine Runde an, in der sich der Krefelder für den DEB-Pokal qualifizieren können. Ob der jedoch überhaupt noch mal ausgespielt wird, steht noch in den Sternen, denn die am Spielbetrieb beteiligten Verbände und Gesellschaften bekämpfen sich derzeit lieber vor den Landgerichten, statt Verträge über eine Verzahnung der Ligen mit Aufstiegsregelungen und Pokalrunden zu beschließen. B.F.

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