Der Gegner am Samstag scheitert mit seinen Versuchen, Spieler des Ligarivalen zu verpflichten.

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Plagt sich mit einer Sehnenverletzung herum: Stephan Pletz. (DJ)

Plagt sich mit einer Sehnenverletzung herum: Stephan Pletz. (DJ)

Jochmann, Dirk (dj)

Plagt sich mit einer Sehnenverletzung herum: Stephan Pletz. (DJ)

Krefeld. Ob Duisburg, Korschenbroich oder Ratingen. In den Derbys mit den direkten Nachbarn stecken immer eine gesunde Mischung Spannung und jede Menge Emotionen. Doch vor dem Nachbarschaftsvergleich mit dem Neusser HV (Samstag, 19 Uhr, Hammfeld) will im HSG-Lager so gar keine rechte Derby-Stimmung aufkommen.

Es gibt eben wenige Gemeinsamkeiten mit dem nur knapp 25 Kilometer entfernten Nachbarn. Obwohl die Neusser um Trainer Rene Witte so manchen HSG-Spieler gerne in ihren Reihen sehen würden. Alle Offerten bislang scheiterten jedoch, in Neuss spielt niemand, der schon in der Seidenstadt unter Vertrag stand.

Zwei glatte Siege in der vergangenen Saison

„Mit Duisburg oder Korschenbroich verbindet uns halt eine mehr als zehn jährige Tradition. In Ratingen spielen gleich sieben oder acht ehemalige Krefelder“, sieht Co-Trainer Alwin op de Hipt den Unterschied. In der vergangenen Spielzeit gab es zwei glatte Siege (28:26/31:17) für die HSG. Der Kader des Nachbarn erfuhr danach nahezu eine Generalüberholung. Mit Zweitligaerfahrung wechselte Linksaußen Markus Breuer von Bayer Dormagen in die Quirinusstadt, auf der rechten Außenbahn sorgt der Ex-Ferndorfer Dennis Aust für Wirbel. Doch alle Rückraumpositionen sind international besetzt. Neben dem Kroaten Ivan Cosic (18/halbrechts) zieht der 28-jährige Brasilianer Franklin Bezerra auf der Mittelposition die Fäden. Sein erstes Spiel gegen Hagen absolvierte in der Vorwoche der international erfahrene Serbe Milos Filic, dessen Debüt nach drei Minuten wegen einer schweren Knöchelverletzung jedoch ein jähes Ende fand.

„Die Neusser Mannschaft muss sich noch finden, ist aber sehr gut besetzt und dürfte im weiteren Saisonverlauf sich im oberen Drittel etablieren. Neuss ist in den oberen Ligen noch ein Neuling. Aber mit Sicherheit ein Gegner, den wir nicht unterschätzen werden“, sagt Trainer Olaf Mast, der den Gegner genau unter die Lupe genommen hat.

Kommende Woche geht’s gegen Ferndorf

Sorgen macht sich Mast lediglich noch um den Einsatz von Stephan Pletz (Sehnenverletzung im Fuß), ansonsten wollen die Krefelder möglichst zwei Zähler einfahren, ehe eine Woche später das Duell gegen Meisterschaftsanwärter TuS Ferndorf ansteht und es damit ein Wiedersehen mit den Ex-Krefeldern Niklas Weis und Heider Thomas gibt.

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