Finanzamt fordert 14 110 Euro vom KFC Uerdingen.

Nikolas Weinhart kommt von Ligakonkurrent Wuppertal. Finanzamt fordert 14 110 Euro.
Nikolas Weinhart leitet die Geschäftsstelle.

Nikolas Weinhart leitet die Geschäftsstelle.

KFC

Nikolas Weinhart leitet die Geschäftsstelle.

Krefeld. Fußball-Oberligist KFC Uerdingen hat einen neuen Geschäftsstellenleiter: Nikolas Weinhart, 33 Jahre alt, kommt vom Ligakonkurrenten Wuppertaler SV, bei dem er Kaufmännischer Leiter war. Weinhart sagt: „Ich freue mich, für den KFC arbeiten zu dürfen. Es ist ein ganz besonderer Verein mit großer Tradition, unglaublicher Fankultur und einer Zukunftsvision, die absolut zu meiner persönlichen Vorstellung passt.“ Zu seinen Aufgaben zählen neben der Organisation der Geschäftsstelle auch das Marketing und Sponsoring.

Der vom DFB lizenzierte Vereinsmanager war früher Europateam-Manager der Nationalmannschaft des Iran, führte eine Sportmanagement Agentur als Geschäftsführer und wechselte nach seiner Tätigkeit im Management bei TuRu Düsseldorf zum WSV.

Weinhart steht gleich Arbeit ins Haus, weil der Klub dem Land Nordrhein Westfalen Abgaben in Höhe von 14.111 Euro schuldet. Der Brief vom Finanzamt an der Grenzstraße mit entsprechendem Inhalt ist an einen Geschäftspartner des Clubs adressiert. Ihm ist wegen des Pfändungsanspruchs untersagt, Leistungen an den Vollstreckungsschuldner, den KFC Uerdingen, zu tätigen.

Sie müssen vielmehr ans Finanzamt abgeführt werden. KFC-Präsident Lakis wollte sich am Mittwoch zu dem Vorgang auf Nachfrage unserer Zeitung nicht äußern.

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