Die Krefelder schießen in Iserlohn aus allen Lagen, treffen aber nur einmal – 1:4.

Die Krefelder schießen in Iserlohn aus allen Lagen, treffen aber nur einmal – 1:4.
Franz Fritzmeier feuerte sein Team an, aber es half alles nichts. Die Krefelder sind in Iserlohn einmal mehr leer ausgegangen.

Franz Fritzmeier feuerte sein Team an, aber es half alles nichts. Die Krefelder sind in Iserlohn einmal mehr leer ausgegangen.

samla

Franz Fritzmeier feuerte sein Team an, aber es half alles nichts. Die Krefelder sind in Iserlohn einmal mehr leer ausgegangen.

Iserlohn. Nächster Rückschlag für die Krefeld Pinguine. Obwohl sie das Spiel in Iserlohn ausgeglichen gestalten konnten, unterlagen sie Freitag deutlich mit 1:4. Die Schwarz-Gelben scheiterten zum wiederholten Male an ihrer schlechten Chancenverwertung. Mit der fehlenden Effizienz haderte zwar auch Franz Fritzmeier nach der vierten Ligapleite in Serie. Doch er wagte zugleich einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft: „Aber ich mache mir keine Sorgen. Das wird wieder kommen“, so der Coach.

Daniel Pietta erzielt an seinem 30. Geburtstag den Ehrentreffer für die Pinguine. 45 Torschüsse und nur ein einziger Treffer – das reihenweise Auslassen von Großchancen sorgte dafür, dass die Krefelder das Eisstadion am Seilersee zum sechsten Mal in Folge als Verlierer verlassen mussten.

Blaine Down brachte die Gastgeber nach nur 104 Sekunden in Führung (2.). Dabei hatten die Schwarz-Gelben den besseren Start erwischt und in den beiden ersten Wechseln körperlich gut ins Spiel gefunden. Der Gegentreffer war jedoch Gift für das Spiel der Krefelder. Sie brauchten bis Mitte des Drittels um sich von diesem Rückschlag zu erholen. Marcel Müller (9.), Mark Mancari (17.) und wiederum Müller (18.) vergaben die besten Chancen zum Ausgleich.

Die Iserlohn Roosters setzen vor allem körperliche Akzente

Die Roosters setzten vor allem körperlich Akzente, gewannen die Mehrzahl der Zweikämpfe an der Bande, wodurch sie immer wieder zu Fernschüssen kamen, die aber keine ernsthafte Gefahr für Niklas Treutle darstellten. Auch zu Beginn des zweiten Drittels boten sich für Pietta (24.) und Marco Rosa, der das halbleere Tor vor sich hatte (25.), erstklassige Chancen, doch der Treffer fiel auf der anderen Seite. Marco Friedrich schloss einen Konter mit einem platzierten Schuss ab (27.). Beim dritten Gegentor spielten die Schiedsrichter den Schwarz-Gelben übel mit. Kyle Klubertanz musste für eine Torwartbehinderung auf die Strafbank, obwohl er von seinem Gegenspieler in Chet Pickard hineingeschoben worden war. Das war Matthew Halischuk egal, er traf mit Hilfe der Latte zum 3:0 (32.).

Franz Fritzmeier nahm seine Auszeit und beorderte Patrick Galbraith ins Tor. Das brachte kurzfristig den erhofften Effekt. Pietta verkürzte mit einer schönen Einzelleistung auf 1:3. Der Center traf fast von der verlängerten Torlinie aus ganz spitzem Winkel (34.).

Tor: Chet Pickard (Matthias Lange) Abwehr: Christopher Fischer – Ryan Button Johan Larsson – Hannu Pikkarainen Troy Milam – Michel Periard Dieter Orendorz Sturm: Blair Jones – David Dziurzynski – Luigi Caporusso Dylan Wruck – Greg Rallo – Blaine Down Marko Friedrich – Jason Jaspers – Matthew Halischuk Chad Bassen – Brad Ross – Boris Blank

Tor: Niklas Treutle (Patrick Galbraith) Abwehr: Kyle Klubertanz – Nick St.Pierre Tim Hambly – Max Faber Mike Little – Mikko Vainonen Sturm: Marcel Müller – Daniel Pietta – Martin Schymainski Mark Mancari – Marco Rosa – Mike Collins Mike Mieszkowski – Lukas Koziol – Herberts Vasiljevs Kyle Sonnenburg – Kevin Orendorz

Schiedsrichter Iwert, Stricker Zuschauer 4967 Tore 1:0 (1:44) Down (Wruck), 2:0 (26:24) Friedrich (Button, Jaspers), 3:0 (31:59) Halischuk (Jones, Button - 5:4), 3:1 (33:53) Pietta (Müller, Galbraith), 4:1 (39:50) Caporusso (Dziurzynski, Bassen) Strafen Iserlohn 2 + 10 Fischer, Krefeld 6

Das Spiel der Pinguine morgen gegen Mannheim können Sie bei uns morgen im Internet im Liveticker ab 13.30 Uhr verfolgen unter wz.de/krefeld

Die Pinguine setzten sich daraufhin mehrfach im gegnerischen Drittel fest und drängten auf den zweiten Treffer, doch zehn Sekunden vor Drittelende waren die Gastgeber erneut bei einem Konter eiskalt. Luigi Caporusso fiel der Puck vor die Füße, so dass der Iserlohner keine Mühe hatte, selbigen über die Linie zu bringen (40.).

Trotz des viel zu hohen Rückstandes kämpften die Schwarz-Gelben, um im Spiel zu bleiben. Spätestens als Tim Hambly nur das Außennetz traf (49.) und Herberts Vasiljevs (56.) vor Pickard vergab, war klar, dass es die vierte Niederlage in Folge geben wird. Nun müssen die Pinguine am Sonntag gegen die Mannheimer Adler (14 Uhr) versuchen, diese Serie zu beenden.

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