Ein Spieler von Spielsport soll nach der Kreisliga-Partie mit dem Referee aneinander geraten sein. Es droht eine lange Sperre.

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Eine rote Karte sorgte am Sonntag noch nach dem Spiel für Unmut.

Eine rote Karte sorgte am Sonntag noch nach dem Spiel für Unmut.

Fries

Eine rote Karte sorgte am Sonntag noch nach dem Spiel für Unmut.

Krefeld. Ein unrühmliches Ende nahm am Sonntagnachmittag die Begegnung in der Fußball-Kreisliga A zwischen Spielsport Krefeld und dem OSV Meerbusch. Allein schon die unerwartete 1:2-Heimschlappe tut den Spielsportlern mächtig weh. Dazu soll es nach dem Spiel noch zu einer Handgreiflichkeit zwischen dem Spielsportler Christian Voss (23) und Schiedsrichter Andreas Lennackers (23) gekommen sein - dann wohl mit ernsthaften Folgen für den Spieler.

Voss war bereits in der 23. Minute der Partie vom Unparteiischen wegen Beleidigung mit Roter Karte des Feldes verwiesen worden. Nach dem Spiel wurde die verbale Auseinandersetzung fortgesetzt. Dabei sollen sich auch die Lebensgefährtinnen von Voss und vom Schiri ein heftiges Wortgefecht geliefert haben. Letztlich soll Voss den Schiedsrichter mit einer "Kopfnuss" versehen haben. Dieser habe daraufhin die Polizei herbeigerufen, die die Personalien aufnahm, obwohl Voss zu diesem Zeitpunkt den Ort schon verlassen hatte.

Spielsport-Vorstand Knötschke schließt eine Trennung nicht aus

"Ich habe davon nichts gesehen, bin aber später von der Polizei informiert worden", sagte Spielsports 2. Vorsitzender Rainer Knötschke. Insgesamt distanziert sich Knötschke von dieser Aktion. Knötschke führte weiter aus: "Sollte Voss tätlich geworden sein, werden wir uns von ihm trennen. Wir möchten nicht, das der Verein Schaden nimmt."

OSV-Trainer Herbert Höffges aus Meerbusch hatte von der nachträglichen Fehde nichts mitbekommen. "Das muss passiert sein, als wir schon auf dem Weg nach Hause waren", sagte Höffges der WZ. Insgesamt war Höffges aber mit der Leistung des Schiedsrichter sehr zufrieden.

Die Spruchkammer des Fußball-Kreises Krefeld wird sich jetzt mit den Vorfällen befassen müssen. Zum einen mit dem Platzverweis, zum anderen mit den "Nachwehen des Spiels", die der Unparteiische in einem Sonderbericht festgehalten hat. Der SuS-Spieler muss sich auf eine lange Sperre gefasst machen.

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