Der Silvesterlauf geht in die 44. Auflage und verbindet sportliche Aktivität mit Geselligkeit.

Krefeld. Bereits zum 44. Mal fordert der Krefelder Silvesterlauf die große Läuferschar am Niederrhein besonders heraus. Denn neben der sportlichen Anstrengung durch den Forstwald lassen viele Aktive, Funktionäre und Zuschauer das alte Jahr bei Tee, Punsch oder Glühwein ausklingen – und entlang der Strecke oder später in der Sporthalle der Grundschule Bellenweg gibt es reichlich Läuferlatein zu hören.

Eine Stunde Sonnenschein verspricht der Wetterbericht. Tiefe Spuren im Schnee sind damit auf der gefrorenen Strecke garantiert.

„Viele Läufer entscheiden erst am Tag selbst, nach einem prüfenden Blick aus dem Fenster, ob sie starten. Darum ist eine Prognose, wie viele mitlaufen werden, schwer möglich. Mit etwa 400 Meldungen bisher liegen wir aber gut im Rennen“, sagt Viktor Kox.

Die beiden Vorjahressieger haben noch nicht gemeldet

Der 73-jährige Chef-Organisator und Vereinsvorsitzende der DJK VfL Forstwald konnte im letzten Jahr 740 Läufer bei schönstem Wetter im Ziel empfangen – eine Rekordzahl. Gerade 600 waren es im Jahr davor – bei schlechterem Wetter. Geschätzte 2000 Zuschauer säumten die Strecke.

„Nicht am Start ist Vorjahressieger Rene Giesen. Er wird beim bekannteren Silvesterlauf in Trier starten“, verrät Kox. Fehlen aus beruflichen Gründen wird ebenfalls der viermalige Sieger der Jahre davor, Benedikt Boyxen. Nicht gemeldet hat bis Montag die Überraschungssiegerin des Vorjahres, die Krefelderin Vera Schwandt. Doch bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start ist eine Nachmeldung möglich. „Da ist so mancher Überraschungsläufer noch um die Ecke gebogen“, weiß aus vielen Jahren Kox, der vor gut 15 Jahren das erste Mal dabei war. Startprämien für Spitzenläufer gibt es im Forstwald nicht, die Siegerin und den Sieger des Toplaufes erwartet ein Wanderpokal. Gut 30 Helfer aus dem Verein hat Viktor Kox als Wegposten, im Wettkampfbüro und in der Cafeteria im Einsatz.

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