Der Trainer der HSG Krefeld sagt nach der Niederlage in Volmetal: „Einige genügen nicht dem Anspruch, als Spitzenteam aufzutreten.“

Logo der HSG Krefeld.
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Krefeld. Die HSG Krefeld muss nach der 25:29 (10:16)-Niederlage gegen den TuS Volmetal ihr Saisonziel erneut revidieren. Denn selbst das Minimalziel, die Qualifikation für die erste Runde im DHB-Pokal mit Platz sechs oder sieben, rückt in weite Ferne. Die Krefelder sind jetzt auf Platz acht abgerutscht. Nicht spielberechtigt im Pokal ist die Bundesliga-Reserve aus Lemgo als Tabellensechster. Nach der schwachen, lustlosen und inkonsequenten Vorstellung im Hagener Volmetal scheint zudem wenig Besserung in Sicht. Vor allem Routinier David Breuer fehlt mit seiner Übersicht und Erfahrung an allen Ecken und Enden. Der Sonderpädagoge wird wie Christian Rommelfanger jedoch aus beruflichen Gründen nur noch im äußersten Notfall für die HSG auflaufen.

Heimansfeld nicht mehr im Kader, Torhüter Ruch fällt weiter aus

Entscheidend für die siebte Saisonniederlage war die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff sowie Volmetals Torwart Manuel Treude, der die Krefelder zur Verzweiflung trieb. Harsch fiel die Kritik von Trainer Mast aus: „Nach 15 Fehlversuchen in der zweiten Hälfte habe ich aufgehört zu zählen. Einige Spieler genügen nicht den eigenen Ansprüchen, als Spitzenteam der 3. Liga aufzutreten. Die vielen Verletzungen lasse ich nicht mehr gelten.“

Schmerzlich vermisst wurde in Volmetal Rechtsaußen Hannes Hombrink, der sechs Wochen wegen einer Schambeinentzündung ausfallen wird. Nicht mehr zum Kader der HSG zählt mittlerweile Michael Heimansfeld, der an seinem komplizierten Knorpelschaden im Knie bereits operiert wurde. Ob Heimansfeld seine Karriere in der 3. Liga überhaupt fortsetzen kann, ist fraglich. Mindestens zwei Wochen fehlen wird Torhüter Philipp Ruch, der seit Ende November ausfällt. Trotz zweier Fehler in der Schlussphase war Mast vor allem mit Zugang Timo Heuft zufrieden. „Mit sechs Toren hat er uns zumindest im Spiel gehalten.“ PM

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