Für den Trainer des Crefelder HTC und den Coach des Clubs an der Alster könnte das Finale zum Familientreffen werden.

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Matthias Mahn tauscht sich mit seinem Bruder Joachim (Trainer in Hamburg) über die kommenden Gegner aus.

Matthias Mahn tauscht sich mit seinem Bruder Joachim (Trainer in Hamburg) über die kommenden Gegner aus.

Dieter Wiechmann

Matthias Mahn tauscht sich mit seinem Bruder Joachim (Trainer in Hamburg) über die kommenden Gegner aus.

Krefeld. Budenzauber im Hallenhockey! Am Samstag wird in der Kurt-Tucholsky-Halle das Viertelfinalspiel der Herren zwischen dem Crefelder HTC und dem Harvestehuder THC angepfiffen. Zeitgleich spielen der Berliner HC gegen den RK Rüsselsheim, HC Mannheim gegen Zehlendorfer Wespen und der Club an der Alster gegen den UHC Mülheim. Die Sieger dieser Begegnungen stehen in der Endrunde (30./31. Januar) in Berlin.

Auch wenn die örtliche Distanz zwischen den Brüdern Matthias und Joachim Mahn mittlerweile 350 Kilometer beträgt, so ist der Kontakt sehr intensiv. Klar, denn beide sind sportlich stark miteinander verbandelt. Joachim Mahn ist seit vielen Jahren Cheftrainer beim Club an der Alster Hamburg und Matthias Mahn in dieser Hallensaison verantwortlich für den Crefelder HTC. An den zurückliegenden Feiertagen wurde intensiv Videomaterial zwischen den Familienmitgliedern getauscht. Matthias versorgte seinen Bruder mit Filmen über den UHC Mülheim, im Gegenzug gab es von Jo Mahn Bildmaterial über den hanseatischen Club Harvestehuder THC. "Solche Videofilme sind für uns sehr wichtig, um feste Spielzüge oder Eigenarten des Gegners kennenzulernen", sagte Matthias Mahn.

Drei Trainingseinheiten hat Mahn für diese Woche festgezurrt, dazu gibt es für die Spieler noch den besagten Videoabend. Mahn: "Wir wollen uns bestmöglich auf den HTHC vorbereiten, denn der Einzug in die Endrunde wäre schon eine tolle Sache." Viel weiter will Mahn noch nicht denken, wobei theoretisch ein Finale zwischen den beiden Brüdern in Berlin möglich wäre.

Zunächst steht Harvestehude auf dem Programm, und der CHTC hat mächtig Respekt vor dem Gegner. Immerhin konnte sich Harvestehude etwas überraschend an den UHC Hamburg vorbeischieben und den zweiten Platz in der Nordgruppe belegen. Als Trainer fungiert der vielfache Nationalspieler Christian Blunck. Als besonders stark sind die Akteure Tobias Lietz, Sebastian Feller und der österreichische Nationalspieler Benjamin Stanzl anzusehen, die alle drei in der Torjägerliste weit oben stehen.

Aber auch in der Westgruppe gab es mit dem Ausscheiden von RW Köln eine große Überraschung, doch der amtierende Meister konnte sich gegen Krefeld und Mülheim nicht durchsetzen. Personell ist beim CHTC fast alles in Ordnung. Mit einer leichten Blessur kehrte Niko Müsgens aus dem Ski-Urlaub zurück, doch sollte der ambitionierte Mittelfeldspieler wohl am Samstag wieder fit sein.

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