Der Krefelder gewinnt mit einem Vorsprung von über zwei Minuten den Silvesterlauf im Forstwald.

Der Krefelder gewinnt mit einem Vorsprung von über zwei Minuten den Silvesterlauf im Forstwald.
Sieger Christoph Lohse (Mitte) mit Mohamed Mohumed (rechts) und dem Drittplatzierten Robin Borghans.

Sieger Christoph Lohse (Mitte) mit Mohamed Mohumed (rechts) und dem Drittplatzierten Robin Borghans.

Marc Mocnik

Sieger Christoph Lohse (Mitte) mit Mohamed Mohumed (rechts) und dem Drittplatzierten Robin Borghans.

Krefeld. Der 45. Silvesterlauf von DJK VfL Forstwald geht in die Erfolgsgeschichte des drittältesten deutschen Silvester-Laufes ein. Über 700 Läufer erreichten das Ziel – und einmal mehr umjubelt von sehr vielen Zuschauern am Bellenweg war der 32-jährige Seriensieger Christoph Lohse. Seine Mutter Kerstin, früher Trainerin bei den Preussen und jetzt in Fischeln, musste am Streckenrand nur zwei Kilometer lang Sorge um den Sieg des Filius haben, der da noch hinter dem etwas ungestüm losstürmenden 16-jährigen Willicher Lauftalents Mohamed Mohumed lag, ihn dann noch um zwei Minuten abhängte. Im Ziel könnte er zudem seine Verlobte Martine Nobili in die Arme schließen – als Siegerin des Frauenlaufes.

Lohse und Nobili, die bisher für den TV Wattenscheid starteten, laufen ab sofort für die LG Farbtex Nordschwarzwald in Dornstetten. Lohse war vor zwölf Jahren von den Preussen nach Wattenscheid gewechselt. Allerdings wollen die Wattenscheider ihn nicht freigeben, nicht zuletzt deshalb, weil sie in der deutschen Vereins-Rangliste nach Jahrzehnten ihren zweiten Platz hinter Leverkusen an den enorm nach vorn gekommen ART Düsseldorf verloren haben.

Der Manager und Trainer Jörg Müller der Nordschwarzwälder freut sich über den Zugang von Lohse und Nobili. „Beide werden uns weiterhelfen. Allerdings gibt es momentan noch etwas Ärger mit Wattenscheid.“ Lohse sagte in Forstwald zum Stand der Freigabe-Formalitäten nichts.

Bei den Forstwaldern herrschte eitel Sonnenschein mit dem Ablauf der Veranstaltung. Selten hat man den Vorsitzenden Viktor Kox so entspannt gesehen, alles lief wie am Schnürchen – auch wenn bei herrlichstem Wetter noch viele Jogger und Spaziergänger im Forstwald unterwegs waren.

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