Das Schlusslicht besiegt die Gäste aus Schwalmtal mit 4:3. Der Rückstand zum Nichtabstiegsplatz ist aber gleich geblieben.

landesliga
Der Amerner René Jansen (M.) dribbelt sich durch die Uerdinger Kazim Ger (l.) und Marcel Dunger (r.).

Der Amerner René Jansen (M.) dribbelt sich durch die Uerdinger Kazim Ger (l.) und Marcel Dunger (r.).

Raiko Gayk

Der Amerner René Jansen (M.) dribbelt sich durch die Uerdinger Kazim Ger (l.) und Marcel Dunger (r.).

Uerdingen. Auf der Sportanlage am Rundweg durfte am Sonntagnachmittag gejubelt werden. Nach zehn Begegnungen in Folge ohne Sieg gab es für den VfB Uerdingen endlich wieder ein Erfolgserlebnis.

Im Duell mit dem VSF Amern setzten sich die Uerdinger mit 4:3 durch. Für die Mannschaft von Trainer Stefan Rex ist der Abstand zur Nichtabstiegszone – bedingt durch die Siege der Konkurrenten – aber gleich geblieben. Amern rückt immer mehr in den Kreis der gefährdeten Teams.

Der Sieg war verdient, wie auch Gästetrainer Rainer Bruse anmerkte: „Wir präsentieren uns derzeit wie ein Absteiger. Die Uerdinger haben mit großer Leidenschaft gekämpft und gehen als verdienter Gewinner vom Platz.“ Ein Wermutstropfen für den Sieger blieb, denn Samat Mohamad musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss ins Krankenhaus.

Ömer Uzbay überzeugt beim VfB als Torschütze und Vorlagengeber

Zu diesem Zeitpunkt stand es durch die Treffer von Konstantinos Agathagelidis für die VSF und Ercan Yilmaz für den VfB 1:1. Beide Seiten hatten besonders in der ersten Hälfte viele gute Torgelegenheiten ausgelassen. Vor allem Agathagelidis vergab mehrere Möglichkeiten.

Auf Uerdinger Seite vergab Preben Hansen zwei gute Torchancen. In der 62. Minute gingen die Gäste erneut in Führung, als Christian Loers zum 2:1 traf. Nun warf der VfB alles nach vorne, war feldüberlegen und kämpfte den Gegner nieder. Insbesondere Ömer Uzbay überzeugte mit guten Vorlagen und markierte selbst das 2:2.

Wenig später bediente er seinen Mitspieler Ercan Yilmaz, der das befreiende 3:2 schoss. „Zu diesem Zeitpunkt wussten wir, dass wir es heute schaffen können“, sagte VfB-Trainer Stefan Rex, der das Team gut eingestellt hatte.

Aycan Batur setzte mit dem 4:2 den Schlusspunkt für den VfB, ehe René Jansen Sekunden vor dem Abpfiff noch für Amern den Anschlusstreffer markierte. „Mein Team ist im Moment völlig von der Rolle“, sagte Bruse, während sein Trainerkollege Rex voll des Lobes war: „Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft, die schon in den vergangenen Wochen prima gekämpft hat und nun endlich belohnt wurde.“

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer