Als Patin war die Badminton- Weltklassespielerin Juliane Schenk aus Krefeld am Start.

Insgesamt 680 Aktive nahmen an den verschiedenen Läufen teil.
Insgesamt 680 Aktive nahmen an den verschiedenen Läufen teil.

Insgesamt 680 Aktive nahmen an den verschiedenen Läufen teil.

DJ

Insgesamt 680 Aktive nahmen an den verschiedenen Läufen teil.

Krefeld. Aus den Kinderschuhen ist der Krefelder Pfingstlauf mit der 15. Auflage auf der Hockeyanlage des CHTC und im angrenzenden Stadtwald längst heraus. Wie ein kecker Teenager hat sich das Breitensportereignis ohne Startschuss, Stoppuhr und Bestenliste im Kalender zu einer festen Größe entwickelt. Organisator Holger Falk informiert die Zuschauer gekonnt übers Mikrofon und hat zum Jubiläum gleich eine Überraschung parat. Die siebenköpfige Mönchengladbacher "da-band” heizt auf dem CHTC-Gelände mit Hits und Oldies mächtig ein und sorgt für beste Stimmung.

"Wir haben unsere Zielgruppe bei den Läufern quer durch die Krefelder Bürgerschaft erreicht. Dafür brauchten wir viel Geduld und Ausdauer, aber der Schneeballeffekt hat eingesetzt. Viele Teilnehmer animieren immer wieder neue Hobbyläufer”, freute sich Falk, der gemeinsam mit Klaus Freiberger den "Spaßlauf mit Wohlfühleffekt" vor Jahren aus der Taufe hob. Mittlerweile verstärkt der Willicher Frank Klein das Gründungsduo in der Vorbereitung wie Durchführung. Klein war seit Jahren als Laufpate dabei und gehört nun zum offiziellen Veranstalter-Trio.

Teilnehmerzahl bleibt hinter den Erwartungen zurück

Trotz strahlendem Sonnenschein und besten Laufbedingungen im Stadtwald konnte Klaus Freiberger kurz nach Meldeschluss keinen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen. Statt der erwarteten 800 stellten sich immerhin 680 Aktive zu den verschieden langen Laufstrecken, von zwei Kilometern bis zum Halbmarathon, an den Start. Wie gewohnt wurden alle Läufe von Laufpaten begleitet. Neben Anne Poleska und etlichen KEV-Spielern war die WZ-Sportlerin des Jahres, Juliane Schenk, am Start, die erst kurz zuvor den Sieg bei den "Spanish Open” gefeiert hatte.

Über die fünf Kilometer begleitete Schenk das Läuferfeld und drosselte zunächst einmal das viel zu hohe Tempo. "Auch wenn ich noch ein bisschen müde bin, komme ich immer gerne hier in den Stadtwald. Die Atmosphäre hier ist schon toll.” Schenk verschnauft ein paar Tage in der Seidenstadt und bereitet sich dann mit zwei Grand-Prix-Turnieren in Kanada und den Vereinigten Staaten auf die WM im August in Paris vor.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer